Aktionen

Danke für diese guten Gaben, danke für diesen neuen Tag …

Erntedank

Am Montag, 02.Oktober´17 war es so weit: Unsere neuen Pfiffikusse feierten ihr erstes Fest bei uns, das uns in den Atzelsberger Forst führte.

Nach einem Herbstspaziergang über den Höhenzugsweg, kamen wir gut gelaunt an unserem „Waldsofa“ an. Hier führte unsere Erzieherin Barbara Schmidt den Morgenkreis durch. „Was feiern wir heute?“ war die erste Frage. Unsere Kinder wussten es sofort: Wir sind hier, um das Erntedankfest zu feiern. Hierfür bereiteten wir zusammen ein großes braunes Tuch symbolisch für die Erde aus. Ein großer Korb mit mitgebrachten Erntegaben stand auch dabei. Alle Kinder durften mithelfen und legten die Erntegaben nach auf. “Was können wir alles ernten, und wer gibt uns all die leckeren Speisen?“ war nun die nächste Frage. Die Pfiffikusse arbeiteten fleißig mit und es entstand ein wunderschönes Erntebild mit allen Gaben.

Zum Abschluss des Festes sangen alle das Lied: „Danke für diese guten Gaben, danke für diesen neuen Tag.“ Leider ging dieser schöne Festtag viel zu schnell vorbei, wir wanderten zurück ins Kinderhaus.

Unsere Pfiffikusse freuen sich auf den nächsten Tag im Wald.

(Julia Ecke)

Winde, Wind sause ...

Jugendfarm

Den ersten Vorschulkinderausflug haben die Pfiffikus-Kinder gemeistert. Von viel Wind und buntem Blätterregen begleitet, wanderten die zukünftigen "Schulkinder" frohgelaunt in Richtung Jugendfarm.

Erwartet wurden wir von Wiebke, einer pädagogischen Mitarbeiterin der Jugendfarm. Bevor die Tiere gefüttert werden durften, mussten die Kinder ihr Wissen über die Vierbeiner unter Beweis stellen. Das war natürlich kein Problem für unsere „schlauen Füchse“. Mit Leichtigkeit wurde erklärt, was z. B. ein "Wiederkäuer" ist. Jetzt ging es aber endlich ans Füttern. Neugierig und hungrig, streckten sich die Tiere den Kindern entgegen. Viel Spaß machte auch das Streicheln. Besonders kuschelig fanden die Vorschulkinder die Hasen und Meerschweinchen. Nach der Arbeit durfte natürlich auch das Spielen nicht zu kurz kommen. Voller Eifer machten sich alle ans Klettern, Rutschen und Schaukeln.

Alles Schöne geht auch mal zu Ende. So machten sich die 20 "Großen" auf den Rückweg durch den herrlichen Herbstwald. Es herrschte Einigkeit: " Das war ein schöner Ausflug!"

Vielen Dank an die Mitarbeiter der Jugendfarm für den schönen Vormittag.

(Christa Mahr)

Natur- und Umwelttage im Kinderhaus Pfiffikus

Gartenbank

Letzten Freitag war es so weit. Alle Kindergartenkinder packten ihre Rucksäcke und starteten ihren ersten Natur- und Umwelttag in diesem Betreuungsjahr. In großer Vorfreude und mit leuchtenden Augen zog die Karawane der „Kleinen Strolche“ und „Sterne“ am Kindergarten los. Unser großer Bollerwagen war voll bepackt mit Isomatten und Verpflegung. Unser Weg führte uns rund um die Tongruppe nach Adlitz zum dortigen Spielplatz.

Im Sitzkreis erzählten wir, was wir unterwegs beobachtet hatten: die Blätter verfärben sich allmählich, die Natur liegt im Nebel, am Wegrand sahen wir viele Hagebutten, viele Vögel sammeln sich am Himmel. Mit einem Lied begrüßten wir den Herbst und ließen uns anschließend die leckere Brotzeit schmecken. Nun tobten, kletterten, spielten, schaukelten, balancierten  und entdeckten unsere Pfiffikusse den Spielplatz. Nach dem Abschusskreis, indem uns der Specht „Klopfer“ besuchte, ging es schon wieder zurück in den Kindergarten. Alle Kinder waren stolz diesen ersten Ausflug so toll gemeistert zu haben, ganz besonders acht neue Pfiffikusse.

Mit diesen regelmäßig stattfindenden Natur- und Umwelttagen im Wald, auf der Wiese, am Weiher … wollen wir die Kinder anregen, eine liebevolle Beziehung zur Natur zu entwickeln. Hautnah erleben sie ökologische Zusammenhänge, den Wechsel der Jahreszeiten und die Tier- und Pflanzenwelt. Die Bewegungsfreude der Kinder wird dabei angeregt und sie können beim Rennen, Klettern, Toben, Balancieren ihre motorischen Fähigkeiten erproben und trainieren. Die Beschäftigung mit Naturmaterialien ist äußerst schöpferisch und die kindliche Fantasie und Kreativität wird angeregt. Beim gemeinsamen Spiel und Bauen werden Sozialverhalten und Selbstwertgefühl gefördert und gestärkt.

(Karin Schliffka)

Das geheimnisvolle Schwarz

Osterzeit

Ist ein schwarzer Stift wirklich nur schwarz? Mit dieser Frage kam der kleine Forscher Berti in den Osterferien zu den Pfiffikus-Kindern.

Frau John erzählte von Berti, dem kleinen Forscher. Auch er wollte zu Ostern die Eier bunt bemalen. Leider hat er nur einen schwarzen Filzstift gefunden. Nachdem die „Sterne“ und „Strolche“ einen weißen Kittel und eine Schutzbrille angezogen hatten, saßen viele kleine Forscher im Raum. Frau John lud die Kinder auf ein Experiment ein.

Wie kleine Forscher konnten die Kinder in diesem Versuch schwarze Filzstifte mit einfachsten Mitteln untersuchen und deren charakteristische Farbzusammensetzung erforschen. „Du brauchst etwas Geduld“ ermutigte ein Mädchen ihre Freundin. Die kleinen Forscher hatten viel Spaß beim Forschen und Beobachten. Magenta, Cyan, Gelb und Grün – all diese Farben können im Schwarz verborgen sein. „Ich fand es ganz toll, dass mit Wasser die Farben rauskommen, die in Schwarz sind.“

Wir bedanken uns auf diesem Weg noch einmal ganz herzlich bei Frau John, die dieses tolle Experiment für die Pfiffikus-Kinder detailliert vorbereitet und liebevoll durchgeführt hat.

Entspannung bei den Eseln

Eselbesuch

Nicht nur in Griechenland, sondern auch in Marloffstein gibt es Esel. Dies konnten die Kinder unserer Sternengruppe herausfinden. Dazu machten wir uns auf den Weg, um diese Tiere hautnah zu erleben. Die Esel Pepsi (16 Jahre), Penny (9 Jahre) und Pablo (7 Jahre)  leben zwischen Marloffstein und Ebersbach auf einer schönen Koppel. Die Mitarbeiter des  "Tierischen-Zentrums für Tiergesundheit" Gabi und Ihre Tochter Lilli  erwarteten uns dort und führten uns durch diesen erlebnisreichen Vormittag.

Nach der Begrüßung und kurzer Regelbesprechung machten sich viele fleißige Kinderhände gleich an die Arbeit. Voller Eifer und mit großer Ausdauer wurden erst einmal alle Esel geputzt. Gerne ließen sich die Tiere diese wohltuende Massage gefallen. Auch bei der Fragestunde waren die Kids sehr neugierig. Wie alt kann ein Esel werden? Welche Arten gibt es? Wie oft kommt der Hufschmied? Alle dies wurde beantwortet und auch noch einige Fragen mehr.

Natürlich bedarf es Mut einen Esel zu streicheln oder zu putzen. Die große Attraktion an diesem Vormittag kam dann aber zum Schluss: die Kinder durften eine Runde auf den Eseln reiten. Den strahlenden Kinderaugen sah man an, wie stolz jedes Kind war. "Dieser Ausflug macht Spaß", waren sich alle einig.

Wir möchten uns nochmals bei Gabi und Ihrer Tochter, sowie bei dem "Tierischen-Zentrum für Tiergesundheit" herzlich für diese schöne Aktion bedanken.

(Christa Mahr)

Immer wieder kommt ein neuer Frühling!

Osterzeit

Wenn der Frühling erwacht, dann hält es auch die Kinder des Kinderhauses Pfiffikus in Marloffstein nicht mehr länger in ihren Räumen. Die ersten warmen Sonnenstrahlen locken zu Spaziergängen hinaus in die Natur. Tiere und Pflanzen werden beobachtet und die Freude über die ersten Schnecken, Marienkäfer und Pflanzentriebe ist groß. Mit allen Sinnen erleben die Kinder die neue Jahreszeit und das Erwachen der Natur besonders intensiv bei den nun hoffentlich wieder öfter stattfindenden Wald-Tagen.

Einen ganz besonderen Wald-Tag erlebten unsere Pfiffikusse letzten Freitag. Da begrüßten sie den Frühling im Wald mit einem kleinen Fest. Auch das Eichhörnchen „Puschi“ ist von seiner Winterruhe erwacht und sang fröhlich mit den Kindern: „Immer wieder kommt ein neuer Frühling, immer wieder kommt ein neuer März.“

Bald werden wieder die Ostereier bemalt und der Kindergarten wird damit geschmückt. Neben zahlreichen Geschichten, Liedern, Tänzen und Bastelarbeiten zur Osterzeit wird auch die Osterbotschaft von Jesus Christus intensiv besprochen. Natürlich finden auch das traditionelle Osterfrühstück und das Nestchen suchen wieder statt. Wir Pfiffikusse wünschen allen eine schöne Frühlings- und Osterzeit.

(Karin Schliffka)

Übernachtungsfahrt der „Wackelzähne“

Hartenstein

Schon Tage vorher sind alle unsere Vorschulkinder ganz aufgeregt. „Bald fahren wir nach Hartenstein in die Jugendherberge und übernachten dort“ erzählt ein Vorschulmädchen einem jüngeren Kindergartenkind. Freitagmittag ist es endlich soweit! Der Reisebus kommt und alle 13 Wackelzähne und vier Erzieherinnen steigen ein und winken den Eltern zu. So manche Mami verdrückt da eine Träne!

Nach einer „gaaanz langen Fahrt“ (45 Minuten) kommen wir endlich in der Hersbrucker-Schweiz an. Schnell beziehen wir unsere Zimmer und dann werden schon die Wanderschuhe geschnürt. Wir wandern über schöne, grüne Wiesen, durch schattige Wälder und dann geht es nur noch bergauf. Endlich sind wir an unserem Ziel angekommen. „Da ist ja eine große Höhle“, staunt ein „Wackelzahn“. Gemeinsam, mit Taschenlampen ausgerüstet, erforschen wir die „Petershöhle“. Die Kinder staunen, dass in dieser Höhle vor langer, langer Zeit auch Höhlenbären, Höhlenlöwen und Hyänen lebten.

Zurück in der Jugendherberge genießen wir ein herzhaftes Abendessen! Die Kinder verdrücken Unmengen von Brot, Wurst, Käse und Gurken. Obwohl es nun schon nach 19 Uhr ist, sind unsere „Großen“ noch lange nicht müde. Ein Blick nach draußen zeigt: es regnet. Also treffen wir uns im Gemeinschaftsraum zum „Offenen Singen“. Fröhlich trällern wir einige Lieder und schon kommt die Sonne wieder hervor. Schnell sausen alle nach draußen zu den herrlichen Außenanlagen der Jugendherberge. Fußball spielen, Rennen, Klettern, Sausen, Verstecken … machen da so richtig Spaß! Plötzlich schnuppern die Kinder: „Was riecht denn da?“ Die Erzieherinnen haben am Feuerplatz ein Lagerfeuer angezündet und schnell kommen alle herbei. Bald stehen alle am Feuer und bereiten Stockbrot (bzw. eine „Stockbanane“) zu. „Mmmh, schmeckt das lecker!“, sind sich alle Wackelzähne einig. Wir sitzen noch lange beisammen und die ersten Kinderaugen werden kleiner und so mancher gähnt herzhaft. Nachdem alle „bettfertig“ sind, treffen wir uns nochmals im Gemeinschaftsraum zu einer „Montessori-Stilleübung“. Bei leiser „Meeresmusik“ stellen wir uns vor, wir sind am Strand irgendwo in Griechenland und hören das Rauschen der Wellen. Wir legen Muscheln und Fische um unser schönes Bild zu gestalten. Alle sind sich einig: „ War das ein schöner Tag“. Danach hören alle in ihrem Zimmer eine letzte Gute-Nacht-Geschichte und schon fallen die ersten Augen zu.

Nach einer etwas kurzen Nacht verkünden die Kinder: „Karin, du musst um fünf Nächte verlängern“. Wir stärken uns bei einem leckeren Frühstück und machen uns auf den Weg zur Burg Hartenstein. Und wieder geht es bergauf! Wir erkunden die wunderschöne Anlage erst einmal von außen und dann besuchen wir das Museum der Burg. Dort gibt es eine interessante „Ritterausstellung“. Die „Pfiffikusse“ nehmen an einem Ritterquiz teil und können alle Fragen beantworten. Da gibt es natürlich eine Belohnung! Nach einer weiteren leckeren Mahlzeit in der Jugendherberge kommen schon die ersten Eltern an, um ihre Kinder abzuholen. Stolz und freudig erzählen unsere Großen von ihren Erlebnissen und da sie ja bald in die Schule kommen, singen sie fröhlich: “Alle Kinder lernen lesen …“.

Kinder, Erzieherinnen und auch die Eltern sind glücklich, dass sie diese „Übernachtungsfahrt“ so toll gemeistert haben!

(Karin Schliffka)

Tatü, tata die Feuerwehr ist für uns da!

Feuerwehrbesuch

Am Freitag, 23. Juni 2017, machten sich die Wackelzähne auf den Weg, die Marloffsteiner Feuerwehr zu besuchen. Hier wartete schon der Kommandant Herr Pöhlmann auf uns. Nach einer kurzen Begrüßung lud uns der Feuerwehrkommandant in den Schulungsraum der Feuerwehr ein.

Als erstes haben wir ein dickes Lob für unsere gut gelungene Räumungsübung im Mai bekommen. Dann ging es los: was macht die Feuerwehr, wie alarmiere ich -auch als Kind- die Feuerwehr, was braucht ein Feuerwehrler im Einsatz alles? All diese spannenden Fragen wurden uns erklärt. Herr Pöhlmann zog nach und nach die Schutzkleidung an. Erst Schutzhose, dann Sicherheitsstiefel und noch vieles mehr. Auch die Sirene konnten wir hören. Herr Pöhlmann stand uns Rede und Antwort.

Doch auch ein Kinder-Feuerwehrler bekommt nach so viel Wissen einmal Hunger und Durst. Bei einer kleinen Feuerwehrmann-Sam Folge und einer leckeren Brotzeit mit Wienerle und Brezeln konnten wir uns für die Fahrzeugkunde stärken. Ab ging es nach unten in die Fahrzeughalle. Herr Pöhlmann fuhr das große Feuerwehrauto heraus. Die Reifen sind fast so groß wie die Kinder selber. Wir betrachteten, wo der Fahrer und der Einsatzleiter sitzen. Als nächstes öffnete der Feuerwehrmann die einzelnen Schubkästen am Fahrzeug. Wir bestaunten Schere und Spreizer, die Strahlrohre und auch die Schaumkanonen. So viele Dinge die man im Einsatz braucht.

Zum guten Schluss stand eine Rundfahrt mit dem Feuerwehrauto auf dem Programm. Alle Kinder kamen glücklich mit einem kleinen Geschenk wieder am Kindergarten an.

Wir bedanken uns recht herzlich für diesen tollen Vormittag bei Herrn Pöhlmann und seinen Helfern.

(Julia Ecke)

"Staunen, Forschen und Entdecken ..."

Osterzeit

… unter diesem Motto machten sich auch in diesem Jahr unsere "Wackelzähne" auf den Weg nach Nürnberg. Im Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne wollten wir dieses alles hautnah erleben. Welche Sinne wir alle besitzen,  konnten die zukünftigen Schulkinder an diesem Tag erfahren und auch trainieren.

Gelächter und Freude herrschte beim Barfußpfad. "Das fühlt sich aber komisch an, das kitzelt, das ist aber hart", so konnte man die Kinder hören. Dann ging es weiter über die Pegnitz. "Ganz schön wackelig diese Hängebrücke", so hörte man einige Stimmen. Die Freude ging gleich weiter, denn im Zerrspiegel - wirklich,  da sieht man sehr lustig aus. Einen Damm zu bauen, dafür bedarf es Absprachen. Kein Problem für unsere Kinder, eilig wurde diskutiert wie der Damm am besten hält, um den Wassermassen der Pumpe stand zu halten. Teamarbeit war somit angesagt.

Beim Weitsprung herrschte großer Andrang.  Natürlich wurde auch die auditive Wahrnehmung  geschult.  Im Klangraum konnten wir erfahren, dass man Töne nicht nur hören, sondern auch spüren und sehen kann. Das Staunen der Kinderaugen war groß. Nach so viel Sinnesschulung kam der Hunger. Wir stärkten uns beim Mittagessen. Gleich ging es weiter zum Kletterspielplatz. In schwindeliger Höhe erforschten alle das Klettergerät. Schließlich ging es noch weiter zum Magnetlabor. Dort wurde erkundet: "Was ist magnetisch?". Auch im Brot backen übten wir uns. Voller Eifer machten sich die flinken Hände an die Arbeit: "Wow, ganz schön anstrengend". Es dauert eine Weile, das Getreide mit einem Stein zu mahlen. Das  Ergebnis war tatsächlich "Mehl". Ein bisschen Wasser dazu, ein paar Prisen Salz, das Ganze zu einem Teig kneten und ab zur Feuerstelle. Das Resultat: "Schmeckt lecker", da waren sich alle einig.

Zum Abschluss, ging es noch ins Hippodrom. Ob Tasttisch, Wasserstrudel, Doppelhelix, Duftvergleiche, Europa-Puzzle -  viele Sinne wurden nochmals aktiviert. Voller geschulter Sinneserfahrungen, begaben wir uns wieder auf die Heimreise. Im Bus hielt so mancher Wackelzahn ein kleines Schläfchen. Herzlichen Dank an unseren Förderkreis , der uns die Fahrt mit einem Bus spendierte.

(Christa Mahr)

Ein neues Zuhause für die Insekten

Insektenhotel

Wir danken allen fleißigen Eltern, die uns das Grundgerüst für das Insektenhotel aufgestellt haben. Damit war der Grundstein für unser Projekt „Insektenhotel“ gelegt.

Wir machten uns mit viel Spaß und großem Interesse ans Werk. Nachdem wir einige Naturmaterialien (z.B. Tannenzapfen, Holz, Baumstämme und Äste) gesammelt und besorgt hatten, legten wir los. Zunächst bohrten die Kinder (mit Hilfe der Erzieher) mit dem Akkubohrer Löcher in Holzbretter und schraubten sie dann zu einem Kasten zusammen, in den wir die Tannenzapfen füllten. Als zwei Kästen fertig waren, machten wir uns daran, das Insektenhotel mit Hasendraht an der Rückseite zu verkleiden. Die Kinder schliffen die Holzbalken mit Schmirgelpapier glatt und montierten mit Bohrmaschine und Akkuschrauber die Balken an unser „Hotel“. An die Balken tackerten wir dann den Hasendraht. Im letzten Arbeitsschritt richteten wir das Insektenhotel ein. Dank vieler fleißiger Hände ist es nun so weit, unser Insektenhotel ist fertig und die Gäste können einziehen.

(Barbara Schmidt)

Karneval der Tiere …

Fasching

so begann die Faschingszeit im Kinderhaus Pfiffikus. In der Zeit von Anfang Januar 2017 bis jetzt erforschten die Kinder Ihre Lieblingstiere. Ob Hund, Löwe oder Strauß, fast kein Tier blieb aus. Mit Hilfe der Erzieherinnen und der Eltern fanden die Kinder jede Menge Informationen heraus: Wie viele Eier legt ein Huhn im Jahr? Was frisst ein Löwe? Wo lebt der Pinguin? Es wurde viel gelesen, erforscht und natürlich auch gebastelt.

Der große Abschluss war unsere Faschingsparty, bei der ausgiebig getanzt, lautstark gesungen und lustig gespielt wurde. Unsere Kinder schlüpften in verschiedene Rollen wie Delphin, Leopard, Stubentiger oder Froschkönig. Für die tolle Atmosphäre wurde die Turnhalle von den Eltern fantasievoll dekoriert. Für das Faschingsbuffet brachten die Familien jede Menge Leckereien mit: Bananenpinguine, Tierbrötchen, ein Pfau und andere ausgefallenen Speisen. Die Kinder ließen sich alles schmecken. Hier auch noch mal ein dickes Dankeschön an alle Familien für die Unterstützung.

(Julia Ecke)

Pferdespezialisten auf Erkundungsjagd

Besuch der Wunderburg

"Karneval der Tiere" so lautet  das derzeitige Thema im Kinderhaus Pfiffikus. Deshalb wurden in den letzten Wochen, einige Tiere besonders unter die Lupe genommen.

Nach dem Theorieunterricht zum Thema "Pferd" in der Sternengruppe lag es nahe, einen Ausflug zur „Wunderburg“ zu planen.

Denn schließlich wussten alle „Sterne“ durch unseren Laternenumzug: Auf der „Wunderburg“  leben echte Pferde.  Prompt erhielten wir eine Zusage von der Besitzer-Familie Memmert. Sehr nett wurden wir begrüßt und Frau Memmert staunte nicht schlecht, wie viele "Pferdeexperten" es bei unseren „Sternen“ gibt. Eifrig gingen bei den Fragen die Finger der Kinder in die Höhe und sie gaben ihr Fachwissen preis.

Nach der Regelbesprechung mit den Kindern, erschien Frau Memmert mit dem 9-jährigen Shetlandpony "Polly". "Ach wie süß", hörte man aus den Kindermündern. Voller Freude machten sich unsere Kleinen an die Arbeit um das "süße Pony" mit Karotten zu füttern und zu streicheln. Jedoch  kostete es manchem auch einigen Mut, diese Tätigkeiten auszuführen.

Auf der Wunderburg leben 75 Pferde unterschiedlicher Rassen; diese wurden uns von der Pferdefachfrau auch gezeigt.

Wir möchten uns ganz herzlich bei Fam. Memmert für dieses schöne Erlebnis bedanken.

(Christa Mahr)

 

Lesung mit Alexa Holzapfel bei den Pfiffikussen

Lesung mit Alexa Holzapfel

Die Pfiffikusse freuten sich im Februar über den Besuch der Erlanger Kinderbuchautorin Alexa Holzapfel. Im Gepäck hatte sie ihr Bilderbuch „Pepe, der kleine Pandabär“. Aufmerksam lauschten unsere Kindergartenkinder den Geschichten und Abenteuern von Pepe: „beschützt von Mama und Papa lernt Pepe seine Heimat kennen und trifft dabei auf noch andere Wegbegleiter: die Elefantendame Edda, die Giraffe Gisela, das Nashorn Nils und das Nilpferd Nele.“

Pfiffikusse Kinder und Mitarbeiter waren von den liebevoll erzählten Geschichten aus der Erfahrungswelt der Kinder und den schönen Illustrationen begeistert. Wer mehr über Pepe erfahren möchte oder eine Ausmalvorlage sucht, kann die Website besuchen:  www.pandabaer-pepe.de

 

Grün ist nicht gleich grün

Herzspezialist

Pünktlich zum Sommeranfang machten sich die Pfiffikus-Kinder wieder auf den Weg zur Streuobstwiese. Wie sich die Bäume im Vergleich zur Blütezeit im Frühling wohl verändert haben? Roger Beuchert erwartete die Kinder schon auf der Wiese. Er hatte Zweige vieler verschiedener Obstbäume dabei. Und an Stelle der Blüten, entdeckten die Kinder kleine Früchte.

Herr Beuchert zeigte den Kindern, dass die Fruchtarten ganz unterschiedliche Grüntöne besitzen. Grüne Zwetschgen schimmern leicht bläulich, während die Birne einen hellen Grünton hat, der das Gelb der reifen Birne erahnen lässt.

Auch die Blätter der Obstbäume sind nicht gleich grün. Die Kinder entdeckten, dass die Oberseite der Blätter viel grüner als deren Unterseite ist. Die Natur hat sich hier etwas Tolles einfallen lassen: die glatte grüne Oberfläche lässt das Wasser abperlen und verhindert so, das Pilze das Blatt befallen.

Anschließend durften die Kinder auf eigene Faust auf Entdeckungstour gehen und sehen was der Sommer auf der Wiese mit sich gebracht hat.

 

(Christiane Weig)

Weihnachtsausflug

Theaterbesuch

Endlich war es soweit, es ging los ins Theater Kuckucksheim nach Heppstädt.

In der heimeligen Theaterscheune sahen wir dann das Stück “Petterson und Findus bekommen Weihnachtsbesuch“. Die Aufführung war herzerwärmend und brachte den Kindern die ursprüngliche Idee des Weihnachtsfestes ohne Kitsch und Pathos in Erinnerung.

Die Kinderaugen leuchteten, als sie die Geschichte von Findus und Petterson auf der Bühne mit sehr viel Freude und Aufmerksamkeit verfolgten. Nach dem Theater fuhren wir mit dem Bus zum Bioland-Hof Seeberger nach Hemhofen.

Dort empfing uns der Besitzer des Hofes Clemens Seeberger mit der Erzählung der traditionellen Weihnachtsgeschichte.

Anschließend besuchten die Kinder die lebendige Krippe, die mit Kuh, Esel, Schaf und zwei Lämmchen in einer Scheune zu bestaunen war. Besonders gut gefallen hat den Kindern das süße kleine Lämmchen zu streicheln  und auch andere Tiere (Pferd, Ziege, Schweine) hautnah zu erleben.

Auch für das leibliche Wohl hatte Herr Seeberger mit leckerem Kinderpunsch und Lebkuchen aus eigener Herstellung gesorgt.

Dieser Ausflug wird uns allen mit seinen vielen, besonderen Erlebnissen und Eindrücken noch lange in Erinnerung bleiben.

(Barbara Schmidt)

HO, HO, HO

Nikolaus

Heute machen wir uns auf den Weg zur Wunderburg. Für unsere Pfiffikusse ist heute ein besonderer Tag. Heute, am 6. Dezember 2016, soll uns der Nikolaus besuchen, ob er Zeit für uns hat?

An der Wunderburg angekommen, dürfen wir uns erstmal ein bisschen austoben. Lange lässt der Nikolaus nicht auf sich warten. Schon kommt er den langen, steilen Weg zur Wunderburg hoch. Doch heute besucht uns nicht nur der Nikolaus, sondern auch unser Bürgermeister Herr Walz und unser Kollege Roger Beuchert sind da.

Mit „Sei gegrüßt lieber Nikolaus“ empfangen wir den heiligen Mann freudig. Auch der Nikolaus trägt uns ein schönes Gedicht vor. Neugierig kleben die Augen der Kinder an den mitgebrachten Säcken. Doch erst wollen wir wissen, was denn alles im „Goldenen Buch“ für uns steht. Als erstes findet sich etwas über unseren Bürgermeister darin: „Ich habe gesehen, dass du das Kinderhaus sehr unterstützt hast und immer ein offenes Ohr für alle hattest“. Hierfür hat der Nikolaus ein kleines Geschenk dabei: Einen großen Karton mit selbstgepresstem Apfelsaft. Auch bei Herrn Beuchert bedankt sich der Nikolaus, denn er hat unseren Pfiffikussen und auch den Erziehern so einiges über die Streuobstwiese gelernt. Dafür ein großes Lob! Als Dankeschön erhält Roger Beuchert einen großen, roten Apfel aus Pappmaché. Aber jetzt sind wir gespannt, was über die Pfiffikusse alles im „Goldenen Buch“ steht. Unsere Pfiffikusse haben schon gut gelernt, in den Sitzkreisen ruhig und aufmerksam zu sein. Auch die Hilfsbereitschaft wird bei unseren Kindern groß geschrieben, denn die älteren helfen gerne den jüngeren Kindern beim Anziehen. Doch leider muss der Nikolaus auch erzählen, was momentan nicht so gut geht im Kindergarten. Unsere Kinder sagen momentan Wörter, die lieber in der Hosentasche bleiben sollen! Bevor wir unsere Säckchen bekommen, tragen unsere Kinder dem Nikolaus noch ein Gedicht vor. Mit einem Abschiedslied sagen wir dem Heiligen Nikolaus „Auf Wiedersehen“.

(Sabrina v. Goetzendorf)

Fuchskinder in Marloffstein

Vorlesung

Donnerstagmorgen bei den Pfiffikussen: unsere Kinder sind in freudiger Erwartung, denn wir erwarten Besuch. Herr Professor Holger Ann, ein Bewohner aus unserer Höhenzugsgemeinde, hat sich angekündigt, um den Kindern aus seinem selbstverfassten Kinderbuch „Fuxi und Foxi  - Geschichten aus dem Hirschbachtal“ vorzulesen.

Die Geschichte, die er unseren aufmerksam lauschenden Vorschulkindern vorliest, handelt von den Fuchszwillingen Fuxi und Foxi, die im Hirschbachtal wohnen. So allerhand Abenteuer erleben die beiden jungen Füchse rund um Marloffstein: sie treffen andere Tiere des Waldes, sie fangen Heuschrecken, flüchten vor jagenden Hunden und das „Teichfuchsjunge“ wird zwischen Marloffstein und Spardorf gar von einem Auto angefahren. Auch der „Schwanenweiherfuchs“ spielt in Prof. Anns Erzählungen eine wichtige Rolle.

Den Schwanenweiher, das Marloffsteiner Schloss und den Adlitzer Wald kennen unsere Pfiffikusse gut, denn dahin haben uns schon zahlreiche Spaziergänge und Waldtage geführt. Was Fuxi und Foxi im Fuchskindergarten erleben, erinnert unsere Jungen und Mädchen an ihre eigenen Kindergarten-Abenteuer.

Diese Lesung bereitete uns allen viel Freude und Spannung und bietet nebenbei Umwelt- und Naturerziehung. Wir bedanken uns bei Herrn Prof. Ann für diesen interessanten Vormittag.

(Karin Schliffka)

Pfiffikusse pflanzen einen Apfelbaum

Patenbaum

Spaziergänger, die jetzt auf dem Höhenweg in Marloffstein unterwegs sind, können am Festplatz an der Atzelsberger Straße einen neugepflanzten Apfelbaum bewundern. Dieser Apfelbaum ist das Abschiedsgeschenk der Vorschulkinder vom letzten Jahr an das Kinderhaus. Die Vorschulkinder wählten dieses Geschenk aus, weil unser Jahresthema „Wir erleben die Streuobstwiese“ lautete.

In den Herbstferien war es endlich soweit: Die „ehemaligen“ und die jetzigen Pfiffikusse machten sich mit Spaten und Schaufeln auf den Weg. Auf dem Festplatz erwartete uns schon unser Projektleiter Roger Beuchert. Viele fleißige Helfer gruben nun unter der Anleitung von Herrn Beuchert ein tiefes Loch für unser Bäumchen. Als es dann endlich eingepflanzt war, bewunderten alle „unseren“ Apfelbaum.

Die Pfiffikusse haben sich vorgenommen, den Apfelbaum so oft wie möglich zu besuchen und Wachstum und Veränderungen im Jahreskreis genau zu beobachten. Wir hoffen, dass unser „Patenbaum“ viele Früchte tragen wird!

Wir bedanken uns bei Herrn Roger Beuchert ganz herzlich für die tolle und engagierte Betreuung bei unserem „Streuobstwiesen – Projekt“.

(Karin Schliffka)

Woher kommt der Apfelsaft?

Apfelsaft

Woher der Apfelsaft kommt, das wissen unsere schlauen „Pfiffikusse“ nach dem Jahresprojekt „Wir erleben die Streuobstwiese“ ganz genau. Und dass im Apfelsaft-Tetrapack aus dem Supermarkt nicht der reine, gesunde Saft steckt, dies haben sie bei dem Projekt auch gelernt.

Ein Kindergartenjahr lang besuchten die „Strolche“ und „Sterne“ unter der Projektleitung von Roger Beuchert die Streuobstwiesen rund um Marloffstein. Im Winter sahen wir die kahlen Obstbäume, im Frühjahr bestaunten wir die blühenden Obstbäume, wir lernten die Tiere der Streuobstwiese kennen und im Sommer beobachteten wir das Wachstum der Früchte.

Endlich im Oktober  war es soweit: die Erntezeit war da. Da die „gemeindlichen“ Apfelbäume in der Sommersreuth keine Früchte trugen und die dort reich tragenden Birnbäume von Unbekannten „geerntet“ wurden, machte unser Projektleiter Herr Beuchert zum Glück großzügige Spender ausfindig. Die insgesamt 4,2 Kubikmeter Früchte wurden freundlicherweise von der Gemeinde Spardorf, Herrn Weisel aus Buckenhof, Fam. Martin Leuthäuser aus Marloffstein und Herrn Georg Singer und Frau Maria Stahl aus Marloffstein spendiert. An drei Tagen waren Roger Beuchert, Georg Schleifer und zahlreiche Pfiffikusse und deren Eltern mit der Ernte der Äpfel und Birnen beschäftigt. Sehr gefreut haben wir uns außerdem über die tatkräftige Mithilfe von zwei Flüchtlingen, die in der Gemeinde leben und gerne ihre Unterstützung für das Kinderhaus angeboten haben.

Am Samstag, den 8. Oktober kam die große mobile Mostpresse der Firma Billing auf den Festplatz der Höhenzugsgemeinde. Zahlreiche Kinder, Eltern und Freunde des Kinderhauses erlebten hautnah, wie aus den Früchten frischer,  leckerer Apfelsaft entstand. Eifrig halfen die Kinder mit, die Äpfel vom Anhänger in den Trichter der Presse zu befördern. Natürlich wollten alle sofort von dem köstlichen Saft kosten. Insgesamt wurden 1535 Liter Saft gepresst, u.a. erhielt auch die Mittagsbetreuung einen Anteil, so dass für unser Kinderhaus fast 1000 Liter verbleiben.

Nun können wir unseren eigenen, naturreinen und gesunden Pfiffikus-Apfelsaft trinken! Damit wir dies auch in Zukunft machen können, möchten wir im November mit Roger Beuchert einen Patenbaum pflanzen. Dieses Apfelbäumchen, das hoffentlich bald zahlreiche Früchte tragen wird,  wurde von den Vorschulkindern vom letzten Jahr dem Kinderhaus spendiert.

Herzlichen Dank an alle, die dieses Projekt möglich gemacht und unterstützt haben.

(Karin Schliffka)

Unterwegs bei den Tieren

Jugendfarm Jugendfarm Jugendfarm

Endlich war es so weit: der erste Ausflug der neuen „Wackelzähne“ stand vor der Tür. Ziel der 15 Vorschulkinder war die Jugendfarm in Erlangen. Erst durften wir mit dem Linienbus nach Spardorf fahren und anschließend machten wir einen tollen Spaziergang durch den herrlichen Herbstwald bis zur Jugendfarm. Dort angekommen machten die „großen Pfiffikusse“ im „Aquarium“ eine kleine Frühstückspause. Nach der Begrüßung und einer kurzen Einführung, führte uns eine Jugendfarmmitarbeiterin, durch das Gelände der Farm. Gemeinsam erkundeten wir, welche Tiere dort leben, beobachteten sie von nah und fern. Manche Tiere haben es zu gelassen, das wir sie streicheln, andere waren sehr scheu. Bei der Fütterung der Hasen und Hamster hatten alle viel Spaß.

Schließlich wollten die Ponys noch einen Spaziergang mit uns machen. Mit großer Freude erfüllten wir ihnen diesen Wunsch. Hierbei lernten wir, wie das Seil beim Spazierengehen gehalten wird. So viel Bewegung und frische Luft macht natürlich Appetit. Zum Abschluss stärkten wir uns noch einmal und traten anschließend glücklich und zufrieden den Heimweg an.

(Sabine Stappenbacher)

"Wenn einer eine Reise tut …"

Streuobstwiese Streuobstwiese Streuobstwiese

Unsere erste "Reise" im neuen Kindergartenjahr führte uns nach Adlitz. Eingeladen wurden von unserem Kindergarten-Opa Reiner Regenfuß. Passend zu unserem Thema "Äpfel" konnten die Kinder hautnah erleben, wie aus  Äpfeln frischer Apfelsaft gepresst wird.

So machten sich 86 Kinderbeine und 14 Erwachsenenbeine bei herrlichem Spätsommerwetter auf den Weg nach Adlitz.

Herr Regenfuß, der eine eigene Obstbrennerei besitzt, sowie Frau Wachter erwarteten uns bereits. Die Kinderaugen bestaunten gleich die tolle Saftpresse. Herr Regenfuß erklärte uns, dass die Presse 150-180 Liter fasst. Dann ging es auch gleich an die Arbeit. Viele Kinderhände halfen emsig mit, sämtliche Äpfel von der Streuobstwiese aufzuheben.

Äpfel sammeln macht hungrig - als alle Körbe gefüllt waren, wurde sich beim Frühstücken gestärkt. Danach ging es gleich weiter, schließlich wollten wir den Saft trinken. Herr Regenfuß, der übrigens über 600 Obstbäume besitzt, aktivierte seine Saftpresse. Die Kinderaugen wurden groß, als tatsächlich Saft aus der Presse herauslief. "Mmh schmeckt der lecker", so hörte man bald viele Stimmen. Den ganzen Apfelsaft konnten wir übrigens nicht auf einmal trinken; diesen bringt Herr Regenfuß zu uns in den Kindergarten.

Vielen lieben Dank an Herrn Regenfuß und Frau Wachter für diese wunderschöne Einladung. Alle waren sich einig: "Es war ein fantastischer Vormittag."

(Christa Mahr)

Im Kinderhaus Pfiffikus ist immer was los!!!

Obstwiese Obstwiese

Letzte Woche fanden gleich zwei Veranstaltungen im Kinderhaus Pfiffikus statt.

Streuobstwiesentag & Beach Party

Bereits seit September 2015 beschäftigen sich die Kinder des Kinderhauses mit dem Thema „Alles rund um die Streuobstwiese“. Begleitet und unterstützt werden sie dabei von dem Gemeindemitarbeiter Herrn Beuchert.

Regelmäßig starten die Kinder des Kinderhauses zu einem gemeinsamen Ausflug zur Streuobstwiese  nach Atzelsberg.  Herr Beuchert erklärt ihnen vor Ort alles was sie so wissen wollen und wissen sollen.

  • -Was ist das Besonderer an einer Streuobstwiese?
  • -Woher kommen die Löcher in den Bäumen?
  • -Woher kommen die Löcher in der Wiese?
  • -Was ist an dem Obst so besonders?
-Warum entstehen Hecken auf einer Streuobstwiese und wer wohnt darin?

Gemeinsam werden all diese Themen besprochen und natürlich auf der Wiese in Natur begutachtet und genauestens untersucht.

Am letzten Donnerstag durften nun endlich auch die Eltern mal mit auf diese Wiese. Gemeinsam machten sich Eltern und Kinder auf den Weg und lauschten Herrn Beuchert bei seinen Erzählungen. Anschließend wurde im Atzelsberger Keller gemeinsam gespielt und gegessen und danach ging es mit vollem Kopf und vollem Bauch wieder nach Hause.

Direkt am nächsten Tag, am Freitag den 07.07.2016 folgte die Beach Party auf dem Spielplatz in Marloffstein.

Die Freiwillige Feuerwehr aus Marloffstein stellte ein großes Löschbecken mit Wasser auf. Aus diesem wurden zahlreiche große und kleine Pools befüllt.

Ab 15 Uhr kam Groß und Klein zum Spielen, Toben, Planschen und Spritzen. Nebenbei wurden ein paar Wassermelonen vertilgt. Nach so viel Bewegung, frischer Luft und Sonnenschein ging es todmüde nach Hause und ein jeder freut sich schon auf die Beach Party im Jahr 2017.

(Julia Hahn)

"Herzspezialisten von morgen?"

Herzspezialist

Wie bereits in den vergangenen Jahren, wurden wieder alle "Wackelzähne" von unserem Kindergartenvater Prof. Dr. Weyand in die Herzchirurgie nach Erlangen eingeladen.

Natürlich wurden wir persönlich von Prof. Dr. Weyand begrüßt.

Wie sieht es in meinem Körper aus? Welche Organe habe ich? Anhand eines Modells konnten die zukünftigen Schulkinder dieses erkunden.

Ausgestattet mit richtiger OP- Bekleidung ging es nun zu den wirklichen Patienten. Alle staunten nicht schlecht, über diese " besondere Visite". Dass es ein Jahr dauern kann, bis man ein neues Herz bekommt erzählte uns ein Patient. Ganz still wurde es, als die Großen eine Narbe zu sehen bekamen, die nach einer Herzoperation entstanden ist.

Schließlich ging es noch in den Ultraschallraum. "Freiwillige vor", Frau Dr. Engel musste nicht lange warten. Viele kleine Patienten wollten ein Bild von ihrem Herz mit nach Hause nehmen. Große Augen machten die Kinder, als es aus der Herz-Lungen-Maschine plötzlich roten Saft zu trinken gab. Zum guten Schluss zeigte uns Schwester Ella noch viele "Werkzeuge" die Prof. Dr. Weyand bei einer wirklichen Operation benötigt. Wir sagen natürlich wieder ein herzliches Dankeschön an Prof. Dr. Weyand und sein Team für diese tolle und lehrreiche Einladung. Wer weiß, vielleicht wird aus einer/einem unserer Wackelzähne später auch einmal ein "Herzspezialist".

 

Herzspezialist Herzspezialist

Konzert der Pfiffikusse

Konzert

Wieder einmal luden unsere Kindergartenkinder „Strolche“ und „Sterne“ alle Mamis, Papis, Großeltern und Freunde des Kinderhauses zum „großen“ Konzert ein. Zahlreiche neue und traditionelle Lieder präsentierten wir mit dem begeisterten Publikum. Die Zuhörer konnten sich an unserem „Streuobstwiesenlied“ „In der Erde tut sich was“ erfreuen und sangen lautstark bei „Alle Vögel sind schon da“ oder „Der Kuckuck und der Esel“ mit. Der Hit jedoch war der englische Song „I love Mummy, I love Daddy“, der sogar im Kanon dargeboten wurde. Für die musikalische Leistung der Pfiffikusse gab es reichlich Applaus.

Im Anschluss an das Konzert überreichten die Kinder ihren Eltern das Muttertags- und Vatertags-Geschenk. Die strahlenden Mamis und Papis bewunderten die hübsch beklebten Holzdöschen samt Inhalt.

Das Konzert klang mit gemütlichem Beisammensein bei Kaffee, Kuchen und allerlei Leckereien aus. Wieder einmal ging ein wunderschönes Fest bei uns Pfiffikussen zu Ende und wir freuen uns schon auf die nächste Feier.

 

Wie komme ich sicher zur Schule? Unsere Vorschulkinder erkunden den Schulweg

Polizei

Auch in diesem Jahr durften wir, das Kinderhaus Pfiffikus, wieder einen netten Polizisten der Polizeiwache Uttenreuth in unserem Kinderhaus begrüßen. Olaf Müller besuchte auch dieses Jahr unsere Vorschulkinder und erzählte den Kindern viel über das richtige Verhalten im Straßenverkehr.

Die Erkundungstour startete im Gruppenraum. Herr Müller zeigte den Kindern wie Zebrastreifen aussehen, was sie bedeuten und wie sie den Kindern helfen können. Außerdem half er den Kindern mit diversen Eselsbrücken sich die Regeln im Straßenverkehr besser merken zu können. Auch die Ampel wurde detailliert besprochen.

Anschließend folgten unsere „Wackelzähne“ im Gänsemarsch dem Polizisten zur Kreuzung, an der er den Vorschulkindern genau erklärte wie man eine Straße richtig überquert und worauf man achten muss.

Auch die nahe liegende Ampel wurde von unseren Kindern besucht. Olaf Müller erklärte noch einmal wie es geht und anschließend durften die Kinder selbstständig und selbstverantwortlich die Ampel überqueren. Nach dem Motto: „Bei Rot bleib' ich stehn', bei Grün darf ich gehen!“

Danach wurde auch die Verkehrsinsel an der Grundschule genau unter die Lupe genommen.

Eines unserer Vorschulkinder fragte: „Warum heißt das denn Insel, da ist ja gar kein Wasser“, oder auch: „wie überquere ich die Verkehrsinsel“; „in welche Richtung muss ich schauen“; „wann kann ich los laufen“?

Diese und viele weitere Fragen beantwortete Herr Müller mit Freude.

Zum krönenden Abschluss ließ Olaf Müller die Wackelzähne noch einen Blick ins Polizeiauto werfen. Die Kinder waren begeistert und stürmten den Polizeiwagen. Das Highlight war natürlich, dass Herr Müller das Blaulicht und die Sirene einschaltete. Die Kinder staunten nicht schlecht, hielten sich jedoch lieber mal die Ohren zu. Das kann ja auch ganz schön laut sein, so eine Sirene.

Die Wackelzähne können sich jetzt sicher auf den Weg in die Schule machen, und wir sind Überzeugt, dass sie sich sehr darauf freuen. Außerdem wollen wir uns noch einmal bei Herrn Olaf Müller für einen sehr lehrreichen und schönen Nachmittag bedanken!

 

Erste Hilfe kann jeder, egal wie jung!
Erste Hilfe

Nun war es soweit. Herr Keller und seine Helferin Meike besuchten unsere 16 Wackelzähne, um sie für Notfälle vorzubereiten, denn sie arbeiten beim Bayrischen Roten Kreuz. Durch Bildergeschichten wurden verschiedene Situationen dargestellt, wie „was kann ich tun, wenn mein Freund Sand in die Augen bekommen hat?“, oder „wie helfe ich dem Kind am besten, wenn es vom Klettergerüst heruntergefallen ist“. Welche Nummer muss ich eigentlich wählen, wenn ich den Notarzt rufen möchte? All diese Fragen und viele mehr haben wir gemeinsam besprochen aber auch durchgespielt. Das hat unseren Vorschulkindern nicht nur Spaß bereitet, sondern auch ein Stück weit Angst davor genommen, jemandem zu helfen.

Bei jeder Unterrichtseinheit wurde immer der selbe Ablauf eingeübt: Erst erfragen was passiert ist, dann bleibt einer immer beim verletzten Kind, ein weiteres Kind holt Hilfe oder setzt den Notruf ab, dann kehrt man zurück und versucht zum Beispiel einen Verband anzulegen.

Ein Highlight dieser Stunden war die Partnerarbeit. Jedes Kind übte bei seinem Freund das Anlegen des Kopfverbandes oder das richtige Aufkleben eines Pflasters. Unsere Wackelzähne waren mit Freude und Begeisterung dabei.

Mit großen Augen betrachteten unsere Nachwuchsersthelfer schließlich noch den Rettungswagen. Für sie war das natürlich die Krönung des ganzen Erste-Hilfe-Kurses. Auch hier durften wir alles anschauen und begutachten. Zwei unserer Kinder durften sich sogar als „Verletzte“ auf die Transportliege legen und ein Stück schieben lassen. Nach der Besichtigung des Krankenwagens haben sich unsere Wackelzähne noch einmal in der Turnhalle eingefunden. Eine Urkunde, die sie als Ersthelfer auszeichnet, bekam jeder zum Abschluss überreicht.

Nun hat unser Kinderhaus Pfiffikus 16 stolze neue Ersthelfer. Vielen Dank an Herrn Keller und Meike für diesen tollen Kurs!

(Sabrina von Goetzendorf)

Boys Day meets Streuobstwiesentag
Streuobstwiese

Ein weiterer Streuobstwiesentag stand bei den Pfiffikussen an. Diesmal mit dabei, drei „Marloffsteiner-Jungs“, die zum Boys-Day  in den Beruf des Erziehers schnupperten. Wieder ging es vom Kindergarten aus mit dem Bollerwagen zur Streuobstwiese los, wo Roger Beuchert auf uns wartete.

Die Kinder bemerkten gleich die Veränderung auf der Wiese. Die Obstbäume haben Knospen gebildet und blühen teilweise schon. Herr Beuchert zeigte den Kindern die unterschiedlichen Knospen und Blüten der verschiedenen Bäume und erklärte ihnen, wann und in welcher Reihenfolge sie blühen. Die Kinder brachten auch ihr Wissen vom Projekt „Käfer, Spinnen, Bienen und andere kleine Tiere“ bei dem die Pfiffikusse letztes Jahr den ersten Platz bei der VR-Bank mit der Aktion „Bank&Kind“ belegt haben, mit ein. Ein Junge erinnerte sich, dass die Bienen ganz wichtig sind, denn sie fliegen von Blüte zu Blüte. So bestäuben die Bienen die Pflanzen.

Auch mit dem aktuellen Projekt „Streuobstwiesen“ haben wir uns wieder bei der VR-Bank beworben und hoffen, dass wir wieder mit ausgewählt werden. Dennoch sind wir alle ganz gespannt auf den nächsten Streuobstwiesentag, denn da gibt es für alle wieder vieles zu entdecken. Und wir können dann hoffentlich mit unseren nächsten Beobachtungen die Frage „Was wird aus den Blüten?“ beantworten.

(Sabine Stappenbacher)

Totholz voller Leben
Totholz

Die Kinder des ‚Kinderhauses Pfiffikus’ verbrachten wieder einen Vormittag auf der Streuobstwiese bei Atzelsberg. Hier zeigte ihnen Roger Beuchert, dass sogenanntes Totholz nicht nutzlos ist. Ganz im Gegenteil, es steckt ganz viel Leben hinter der Rinde und im alten Holz des abgestorbenen Baumes. So nutzen nicht nur Käfer, Raupen und Wespen diese Bäume als Zuhause und als Nahrungsquelle. Auch der Specht macht sich die Eigenschaften des weichen Holzes zu Nutze. Er schlägt Löcher in den Stamm, um sein Nest darin zu verstecken.

Voller Eifer machten sich die Pfiffikuskinder auf die Suche nach Spechtlöchern und wurden schnell fündig. Als auch noch der Specht Klopfer, eine Handpuppe, die Kinder besuchte, war die Begeisterung groß. Klopfer erzählte den Kindern Wissenswertes über das Leben der Spechte und die Eigenschaften des Totholzes.

Mit vielen neuen Eindrücken und neuem Wissen machten die Kinder sich wieder auf den Heimweg. Sie sind schon gespannt, was es nächstes Mal auf der Streuobstwiese zu entdecken gibt.

(Christiane Weig)

Frühlingskonzert der Pfiffikusse
Frühlingssingen

Am letzten Seniorennachmittag überraschten die Marloffsteiner Kindergarten-Kinder die älteren Bürger unserer Gemeinde mit einem kleinen Frühlingskonzert.

Mit großer Freude und viel Engagement übten unsere Kids einige Frühlingslieder ein. Beim Proben hatten die „Sterne“ und „Strolche“ die Idee, sich für dieses besondere Ereignis schön zu schmücken. Eifrig bastelten sie bunten Blumenschmuck fürs Haar. Endlich war der Nachmittag da! Fröhlich trällerten wir „In der Erde tut sich was“ und   „Immer wieder kommt ein neuer Frühling“. Traditionelle und alt bekannte Lieder wie „Jetzt fängt das schöne Frühjahr an“ oder „Alle Vögel sind schon da“ sangen wir gemeinsam mit den Senioren. Für unser kleines Konzert erhielten wir reichlich Applaus.

Nach der Vorführung durften sich unsere kleinen Sänger mit leckeren Muffins und Apfelsaft stärken. Herzlichen Dank an das Team des Seniorencafes.

(Karin Schliffka)

„In der Erde tut sich was, kribbel krabbel, was ist das?“
Streuobstwiese

In diesem Sinne starteten wir am 11.März2016 zu unserem zweiten Streuobstwiesentag. Nach einem kurzen Spaziergang kamen wir an die Streuobstwiese, wo unser „Roger“ schon auf uns wartete.

Alle Pfiffikusse waren schon gespannt, was sich an und um die Obstbäume verändert hat. Roger begrüßte uns alle und wiederholte das Erlernte vom letzten Treffen z.B. was ist eine Streuobstwiese? Was wächst da, woran erkenne ich eine Streuobstwiese? Wie ist ein Obstbaum aufgebaut?

Ein Obstbaum braucht lange, dicke und tiefe Wurzeln, damit er nicht umfällt. Durch diese Wurzeln kann der Obstbaum auch seine Nährstoffe und Mineralien aufnehmen, die er zum Wachsen und für seine Früchte benötigt. Ein kleines Lebewesen unterstützt den Baum und bereitet wichtige Nährstoffe vor. Indem die Blätter im Herbst auf den Boden fallen und von diesen Mikroorganismen und Pilzen zersetzt werden, kann das Ausgeschiedene wieder vom Baum aufgenommen werden. So schließt sich der Lebenskreislauf.

Da im Frühling die Bäume zurück geschnitten werden, durften alle Pfiffikusse nun aktiv mithelfen. Aus den abgeschnittenen Zweigen bauten wir eine Hecke als natürlichen Übergang vom Wald zur Wiese. Diese Naturhecke nennt man auch Benjes. Dort suchen viele Tiere Schutz z.B. Igel, Vögel, Mäuse, Füchse und auch Schlangen, die sowohl im Wald aber auch auf der Wiese leben. Alle Kinder packten fleißig mit an, so entstand in kürzester Zeit eine tolle Hecke.

Auch dieser tolle und lehrreiche Vormittag ging viel zu schnell vorbei. Und wir sind schon gespannt was beim nächsten Natur- und Umwelttag noch alles zu entdecken ist..

(Julia Ecke)

Osterzeit im Kinderhaus
Osterhase

Die ersten Triebe und Blüten sind zu sehen, die Vögel zwitschern im Garten und die Luft riecht wärmer und weicher. Mit allen Sinnen erleben die Kinder die neue Jahreszeit und das Erwachen der Natur besonders intensiv bei den Waldtagen und den Ausflügen zu „unserer“ Streuobstwiese.

Mit viel Eifer wurde das Osterfest vorbereitet. Die großen Fenster sind bunt dekoriert, das Haus wurde mit schönen Blumen und Schmetterlingen geschmückt, bunte Ostereier wurden bemalt und kleine Osternestchen gebastelt. In einer kleinen Andacht mit der Kindergartenmama und Religionspädagogin Frau Bianca Peschke lauschten wir der Geschichte von der Auferstehung von Jesus, sangen und tanzten gemeinsam. Des weiteren gab es das traditionelle Osterfrühstück. Auf dem von den Eltern mitgebrachten Buffet fanden sich viele Leckereien. Den krönenden Abschluss bildete das Entdecken des Osterhasen im Garten und das Nestchen suchen. Welch eine Aufregung und Begeisterung war da bei den Strolchen und Sternen, als sie den „Osterhasen“ im Garten herum hoppeln sahen!

Schnell stürmten alle nach draußen, um dem Osterhasen ein Lied zu singen und dann die versteckten Nestchen zu suchen.

(Karin Schliffka)

Lebensraum Streuobstwiese entdecken
Streuobstwiese

Was eine Steuobstwiese ist, haben unsere schlauen Pfiffikusse schon gelernt. Schon bei unserem ersten Ausflug zur gemeindlichen Steuobstwiese "Sommersreuth" empfing uns der Baumwart Roger Beuchert. Interessiert lauschten die Kinder als "unser Roger“ erklärte: "Auf einer Streuobstwiese werden die Bäume verstreut gepflanzt, weiterhin zeichnet sie eine starkwachsende Baumart aus".

Alle Bäume präsentieren sich im Winter kahl, so konnten die Kleinen beobachten. Der Experte demonstrierte den aufgeweckten Zuschauern, dass selbst jetzt im Winter bestimmte Arbeiten anstehen. Voller Neugier beobachteten viele Kinderaugen wie er einem Birnbaum den Winterschnitt durchführte. Mit großer Aufmerksamkeit bestaunten die Kinder die scharfe Säge und Schere.

Dass es auf dieser Streuobstwiese einen Bestand von historischen Bäumen hat, verriet uns Herr Beuchert. So wachsen hier die "Steierische Weinbirne, sowie die Apfelsorte "Laxtons".

Unser Baumwart Roger wird bis zu unserem nächsten Besuch, der im März geplant ist, alle Bäume schneiden. Aus den abgeschnittenen Ästen wollen wir zusammen eine Wildhecke (Benjes) anlegen.

Übrigens, das Projekt "Streuobstwiese" wird uns durch das ganze Jahr begleiten.

Vielen Dank an Herrn Beuchert für diesen lehrreichen Vormittag, sowie an die Gemeinde Marloffstein für die Erlaubnis diese Wiese zu besuchen.

(Christa Mahr)

Kunterbuntes Faschingstreiben auf Schloss Pfiffikus
Märchen Märchen

Endlich war es so weit. Vergangenen Freitag öffnete der Kindergarten Marloffstein seine Tore für das große Faschingsfest im „Schloss Pfiffikus“.

Wunderschöne Prinzessinnen, edle Könige, anmutige Feen, Gespenster, stolze Ritter, wilde Leoparden, Hexen, winzige Zwerge und sogar „Hänsel und Gretel“ – die „kleinen“ Schlossbewohner eilten morgens gut gelaunt herbei und konnten es gar nicht erwarten, ihre vielfältigen Verkleidungen zu präsentieren.

Kindergartenmamas hatten unsere Turnhalle in ein zauberhaftes Märchenschloss verwandelt. Neben verschiedenen Spielen, wurden an diesem Tag Geschichten vorgelesen, Lieder gesungen und Theater gespielt. Auch wurde im Schloss Pfiffikus so wild getanzt, dass ein jeder mit hoch roten Wangen heraus kam.

Für das leibliche Wohl der Schlossbewohner war ebenso bestens gesorgt. Die Kindergarteneltern hatten das königliche Buffet vorbereitet und das Resultat begeisterte: märchenhaft dekorierte Brötchen und Amerikaner, eine leckere Schneewittchen-Torte, süßer Brei, lustige „Froschkönige“, Schloss-Kekse und noch vieles mehr.

Müde, erfüllt und glücklich kehrte das kleine Schlossvolk mittags wieder heim. Ein herzliches Dankeschön an alle Eltern und Helfer, die dieses besondere Ereignis mit vollem Engagement zu dem gemacht haben, was es war! Helau!

(Karin Schliffka)

Es war einmal …
Märchen

Diese drei Worte entführen die Pfiffikus-Kinder in die magische Welt des Märchens.

Erzähl mir (k)ein Märchen -so lautet das Projektthema zur Faschingszeit im Kinderhaus und findet seinen Höhepunkt an der „märchenhaften“ Faschingsparty.

Es scheint gegenwärtig immer seltener zu werden, dass Märchen weitergegeben werden, da die modernen Medien Einzug gehalten haben. Kinder kuscheln sich beim Anhören von Märchen gerne an den Erzähler oder in eine gemütliche Ecke und machen es sich richtig bequem, um den Inhalt auch genießen zu können. Die „Sterne“ und die „Kleinen Strolche“ tun dies sowohl im Freispiel als auch bei Angeboten in unserer schönen Trauminsel, die für eine wohlige Atmosphäre sorgt. Unsere Pfiffikusse sind schon richtige Experten und kennen viele Märchen. Sie wissen auch, dass es sie schon sehr, sehr lange gibt. Oft haben sie sich Menschen ausgedacht und erzählt. Später wurden sie aufgeschrieben. Die Kinder haben die Möglichkeit in der Projektzeit die Märchen nicht nur zu hören, sondern auch zu riechen, zu sehen, zu schmecken und zu erleben. Sie entdecken sie beim Malen und Basteln, Kochen und Backen, beim Darstellen mit Liedern, sie schlüpfen in andere Rollen. Ebenso regt es die Phantasiewelt der Kinder an, die wir gerne aufgreifen und allen Sterne und kleinen Strolchen Raum geben, um sie auszuleben und weiterzuentwickeln.

Also trauen wir uns doch wieder Märchen zu erzählen und beginnen mit „Es war einmal …“

(Sabine Stappenbacher)

Die Pfiffikus-Kinder feiern Erntedank in der Kirche von Marloffstein.
Erntedank

Kaum hat das neue Kindergartenjahr im Kinderhaus Pfiffikus begonnen, nähert der Herbst sich schon in voller Pracht und mit Riesenschritten. Er grüßt uns mit herrlichen Früchten des Feldes und der Bäume. Rund um Erntedank erleben die Kinder die Geschenke aus der von Gott geschaffenen Natur in all ihrer Vielfalt.

Die Vorschulkinder bereiteten und gestallten die Feier mit viel Freude und guten Ideen vor. Das aktuelle Projekt „ich habe einen Namen“ sensibilisierte die Kinder auch dafür dass sie sich Gedanken darüber machten, wie wichtig es ist, dass sie Hände haben. Sonst könnten sie nicht auf Bäume klettern, um die leckeren Äpfel zu pflücken.

Deshalb beschlossen die Wackelzähne, dass sie an der Erntedankfeier Gott nicht nur für die Früchte des Herbstes, sondern auch für ihre Hände, Füße und dem Herz-in dem viel Liebe drin ist- danken wollen.

Musikalisch rundete die Feier „Du gibst uns die Sonne“ und „Er hält die ganze Welt“ ab. Christiane Weig sang zum Abschluss in der Kirche für die Kinder „Wär ich ein Schmetterling“ Diese hörten ihr gebannt zu! „Nochmal!“ rief ihr ein Junge nach dem Lied zu und strahlte über das ganze Gesicht. Auch die anderen Kinder waren sich einig! Es hat ihnen gut gefallen und genossen es, dass für sie ein Lied gesungen wurde!

(Sabine Stappenbacher)

Erntedank Erntedank
Tierisches Vergnügen
Jugendfarm

Endlich ist es soweit – der 1. Ausflug unserer Marloffsteiner Vorschulkinder steht vor der Tür. Voller Neugier und Vorfreude machen sich 15 „Wackelzähne“ und 2 Erzieher auf den Weg zur Jugendfarm in Erlangen.

Dort angekommen, erwarteten uns Julia, Annika und die vielen Tiere. Nach kurzer Regelbesprechung ging es schon los. Pepsi, Pablo und Penny sind 3 Esel, die schon auf uns warteten, damit wir sie streicheln. Doch ein lautes „Grunzen“ hielt uns davon ab. Neben dem Stall der Esel stand ein mittelgroßes Holzhaus. Da spitzte eine schwarze Nase heraus. Das muss wohl das schwarze Schwein sein, das hier auch auf der Farm lebt. Tatsächlich, als wir in das Haus hineinschauen durften, haben wir es gesehen. Aber jetzt ist Kuschelzeit angesagt – mit Pepsi, Pablo und Penny. Die Esel hatten so gar keine Angst vor den vielen Kindern, die mit in ihrem Gehege waren. Sie haben es genossen von so vielen Kinderhänden gestreichelt zu werden. Weil das Streicheln so schön ist gehen wir gleich weiter zu den Pferden.

Danach von den großen Tieren zu den kleinen mit den langen Ohren. Mit frischer Paprika und Weidenzweigen in der Hand gingen wir in den Kaninchenstall. Zum Füttern und Streicheln.

Nicht nur Hunde gehen an der Leine, hier bindet man auch 3 Schafe an. Wir machten zusammen einen kleinen Spaziergang und jedes Kind durfte einmal ein Schaf an der Leine führen. Das war ein schönes Erlebnis.

Nach getaner „Arbeit“ und viel Kuschelzeit wurden wir noch mit einem Stockbrot am offenen Feuer belohnt. Alle Kinder sind sich einig: Es war ein toller, spannender und tierischer erster Wackelzahn-Ausflug.

(Sabrina von Goetzendorf)

Pfiffikus erreicht 1. Platz!
Preisverleihung

Was für eine freudige Überraschung im Kinderhaus Pfiffikus in Marloffstein! Damit hatten wir wirklich nicht gerechnet...

Das von unserer engagierten Kinderhausleiterin Frau Schliffka beim VR-Bank Wettbewerb "Bank & Kind" eingereichte Projekt "Von Käfern, Spinnen, Bienen und anderen kleinen Tieren", wurde mit dem 1.Platz ausgezeichnet! Dieses Projekt umfasst u.a. zahlreiche Exkursionen, die Beobachtung von selbstgesammelten Kleintieren und das Erlernen von Sachwissen und spricht die Kinder in ihrer Neugierde, Zuwendung, Behutsamkeit sowie ihrem Forscherdrang, Staunen und Wissensdrang an und fördert u.a. vor allem ihren Respekt und Liebe für Natur und Umwelt. Mit einem deutlichen Vorsprung von 20% der abgegebenen Stimmen konnte sich unser Kinderhaus überraschend deutlich gegenüber der Konkurrenz von insgesamt 10 endplazierten Projekten durchsetzen und einen stattlichen Geldbetrag von 1500.- EUR gewinnen.

Die festliche Preisverleihung mit schwungvollem Rahmenprogramm der Narrlangia Faschingsgesellschaft fand in den Räumen der VR-Bank statt. Da die Pfiffikusse im Kindergarten fleißig ihrem Projekt nachgingen, nahm eine Pfiffikus-Mutter stellvertretend für das KiGa Team den wirklich "großen Scheck" und einen beindruckenden Glas-Pokal stolz entgegen.

Bei der anschließenden Siegesfeier im Kinderhaus wurde der Glas-Pokal den Pfiffikus-Kindern feierlich übergeben. Mit Bändern wurde zu dem Lied „We are the champions“ getanzt  und der „große Scheck“ bestaunt. Die Kinder stimmten einen „Sieges- Chor“ an und eine Laola-Welle ging durch die Reihen. Alle Pfiffikusse freuten sich über den 1. Platz!

Ein donnerndes Dankeschön gilt unserem tollen Kindergarten-Team für die kompetente Projektumsetzung, Frau Schliffka für die fachlich fundierte Bewerbung und all den fleißigen Unterstützern beim Online-Voting.

(Christina Hauser)

„Wasser Marsch!“ Unsere Vorschulkinder auf Erkundungstour bei der Feuerwehr
Feuerwehr

Heute ist ein ganz besonderer Tag für unsere Wackelzähne im Kinderhaus Pfiffikus. Wir besuchen Herrn Pöhlmann bei der freiwilligen Feuerwehr in Marloffstein!

Zuerst zeigte Herr Pöhlmann uns die Feuerwehr und anschließend wurden viele Fragen unserer neugierigen Vorschulkinder beantwortet:

„Was gehört alles zur Uniform eines Feuerwehrmannes?"
„Welche Nummer muss ich im Ernstfall wählen?“
„Was muss ich alles fragen und angeben wenn ich Feuerwehr anrufe?“

„Wie lang hat die Feuerwehr Zeit um an den Zielort zu gelangen?“

Diese und viele weitere Fragen beantworteten Herr Pöhlmann, Ramona, die Gruppenführung der Feuerwehr und seine Helfer aus der freiwilligen Jugendfeuerwehr Marloffstein Sarah und Philip mit Freude.

Auch die Kinder durften aktiv werden und gingen mit einem Experiment der Frage „Was braucht man alles dass ein Feuer entsteht?“ auf den Grund. Eine Kerze wurde angezündet und ein Glas wurde darübergestülpt. Natürlich wussten unsere schlauen Wackelzähne dass die Kerze davon ausgeht und dass Feuer somit Sauerstoff benötigt um brennen zu können.

Die Verpflegung der Kinder kam natürlich auch nicht zu kurz. Leckere Wiener, Brezen und Kakao wurden uns angeboten und die Kinder griffen beherzt zu.

Nach der kleinen Stärkung wartete ein Rundgang um das Feuerwehrauto auf unsere Nachwuchsfeuerwehrfrauen –und männer. Hierbei wurde genau erklärt, welche Werkzeuge es gibt und wofür sie gebraucht werden. Die Kübelspritze wurde später genauer unter die Lupe genommen und so durften die Kinder den Schlauch halten und selbst einmal probieren wie es ist, mit einem Wasserschlauch zu löschen. Das war sehr aufregend für unsere Vorschulkinder.

Zum Schluss konnten die Wackelzähne im Feuerwehrauto Platz nehmen und sich auf eine Spritztour im Feuerwehrauto gefasst machen. „Das ist ja ganz schön wackelig, wie in der Achterbahn“ freuten sich die Kinder. Das absolute Highlight war natürlich als Herr Pöhlmann das Martinshorn anmachte und die Kinder hellauf begeistert waren.

Wir möchten uns noch einmal ganz herzlich bei Herrn Pöhlmann, Ramona, Sarah, und Philip für einen sehr lehrreichen, aufregenden und unvergesslichen Vormittag bedanken!

(Nadine Scheller)

Weihnachtliche Harfenklänge
Naturtag

Gerne folgten die "Sterne" der Einladung von Frau Bittner (Kindergartenmutter) zu einer gemütlichen Zeit mit Harfenklängen.

Herzlich wurden wir von Fam. Bittner begrüßt. Als schließlich alle "Sterne" auf der großen Couch Platz gefunden hatten, konnte es losgehen.

Frau Bittner hatte sich vorab über Nuria informiert welche Lieder die "Sterne" schon kennen. So klang es bald sehr weihnachtlich im Wohnzimmer von Fam. Bittner. Ob Jingle Bells, Alle Jahre wieder, alle Kinder sangen fleißig mit. Schließlich spielte Frau Bittner noch ein irisches Weihnachtslied für uns.

Andächtig saßen die Kinder auf der Couch und lauschten den wunderschönen Harfenklängen. Besonders stolz waren die Kids, als sie selber auf der Harfe spielen durften.

Bevor es wieder in den Kindergarten ging, bekamen alle noch eine kleine Stärkung. Vielen herzlichen Dank, für diese nette Zeit.

(Christa Mahr)

Der Nikolaus bei den Pfiffikussen
Naturtag

„O lieber heiliger Nikolaus, komm herein in unser Haus, bringst viel Glück und Segen auf allen deinen Wegen“. Mit diesem Gedicht erfreuten unsere Kindergartenkinder den Bischof Nikolaus.

Unsere „Kleinen Strolche“ und „Sterne“ machten sich auf den Weg um die Natur rund um die Wunderburg zu erkunden. Fröhlich und ausgelassen spielten die Kinder, als plötzlich einige Kinder riefen: „Wer ist denn das? Der Nikolaus kommt.“

Mit dem Lied: „Sei gegrüßt lieber Nikolaus“ hießen wir den heiligen Mann bei uns in Marloffstein willkommen. Der Nikolaus trug darauf hin allen Pfiffikussen das Gedicht „Drauß vom Walde komm ich her und ich muss sagen es weihnachtet sehr …“ vor.

Viele schöne und erfreuliche Dinge las uns der Bischof Nikolaus aus seinem „Goldenen Buch“ vor, aber auch weniger schöne Sachen standen im Buch des Nikolaus: Das Aufräumen in den Gruppen und das Anziehen muss noch besser klappen. Dennoch schenkte er allen Kindern etwas aus seinem Sack. Nach weiteren Nikolausliedern der Kinder zog er dann weiter.

Naturtag

Wir bedanken uns bei „unserem“ Nikolaus ganz herzlich für den jährlichen Besuch. Seit sechs Jahren findet er immer wieder den Weg zu den Pfiffikussen.

(Karin Schliffka)

Wir tragen dein Licht …
Naturtag

mit diesem Lied beginnen die Pfiffikus-Kinder ihre Adventsandacht im Kinderhaus. Geleitet wird diese von der Religionspädagogin Bianca Peschke.

Sie begleitet uns durch die Adventszeit. Immer am Freitag treffen sich die kleinen Strolche sowie alle "Sterne" in der Turnhalle zur Adventsfeier.

Ein wunderschöner Tannenbaum aus Tüchern gelegt, ist dort schon vorbereitet. Dieser Baum wird immer weiter geschmückt. Emsig und fleißig helfen alle mit. „Wir tragen dein Licht“ singen alle voller Begeisterung, Frau Peschke begleitet auf der Gitarre. Gespannt lauschen die Kinder: Welche Geschichte gibt es wohl heute?

Mit großen Augen wird in die Schatzkiste gespitzt die Frau Peschke mitgebracht hat. Darin befindet sich wirklich Gold, drei Männer machen sich auf den Weg zum Stall. Natürlich bringen sie dem Jesuskind Geschenke mit. Aufmerksam lauschen die Kinder bei der Geschichte. Danach stimmen alle fröhlich zum Lied  „O Tannenbaum“ mit ein. Ein gemeinsames Gebet beendet unsere Adventsandacht.

Wir freuen uns schon auf den nächsten Freitag wenn es wieder heißt: "Wir tragen dein Licht".

Vielen Dank an Frau Peschke für diese besinnliche Zeit.

(Christa Mahr)

Raus in die Natur!
Naturtag

Am Freitag den 23.10.15, packten alle Pfiffikusse Ihre Rucksäcke und stellten sich um 8:30 Uhr auf. Die Aufregung war groß, nach langem Warten startete endlich der erste Natur- und Umwelttag. Ziel war unser Wald-Sofa. Nach einer Wanderung über den Höhenzugsweg erreichten wir dieses. Wir breiteten unsere Matten aus und setzten uns in den Kreis. Hier begrüßten sich alle Kinder und wir besprachen die Regeln im Wald, damit sich auch unsere neuen Pfiffikusse gut orientieren konnten. Traditionell durfte auch unser Wald-Lied, „Ich mag die Bäume, ich mag das bunte Laub“ nicht fehlen.

Frische Luft macht bekanntlich hungrig, so stärkten wir uns mit den leckeren mitgebrachten Brotzeiten. Jetzt konnte es losgehen. Es wurde geklettert, gebaut, gesammelt und untersucht. Einige Kinder entdeckten an unserem Graben Flusskrebse. Diese wurden spannend beobachtet. „Seht mal, Sie haben unterschiedliche Zangen!“ oder auch „Sie sehen so grau aus!“ waren einige Bemerkungen der Kinder. Auch Frösche und Kröten wurden entdeckt.

Nach einer viel zu kurzen Entdeckerzeit sammelten wir uns wieder im Kreis. Hier durften unsere Pfiffikusse das Erlebte berichten und zeigen. Doch als dann unser Waldfreund Puschi, das Eichhörnchen, zu Besuch kam, waren alle Kinder hin und weg. Puschi begrüßte unsere Neuankömmlinge und stellte sich vor. Hierbei kamen einige Fragen der Kinder auf, „Was machst du im Herbst? Schläfst du im Winter? Wo findest du dein Futter?“ Nach dem Puschi sich wieder verabschiedete, setzten wir alle unsere Rucksäcke auf und machten uns nach diesem schönen Wald-Tag auf den Nachhauseweg. Hier warteten schon einige Eltern auf uns.

Wir freuen uns schon jetzt auf den nächsten Natur- und Umwelttag.

(Julia Ecke)

11 neue Ersthelfer
Ersthelfer Ersthelfer

Endlich war es so weit. Auch dieses Jahr wurden unsere „Wackelzähne“ wieder von Herrn Klaus Keller für den Notfall geschult. Herr Keller, der beim Bayrischen Roten Kreuz tätig ist, ging verschiedene Notfallsituationen im Alltag der Kinder anhand von Bildergeschichten durch. Anschließend spielten die Vorschulkinder die Situationen nach. Zum Beispiel, wie helfe ich einem Kind das von einem Klettergerüst gestürzt ist oder was kann man tun wenn ein Kind ausrutscht und sich den Kopf stößt oder aber auch was ist zu tun, wenn jemand Sand in die Augen bekommt.

Bei jeder Unterrichtseinheit wurde immer der selbe Ablauf eingeübt, erst erfragen was passiert ist, dann bleibt einer immer beim verletzten Kind, ein weiteres Kind holt Hilfe und setzt den Notruf ab, dann kehrt man zurück und versucht einen Verband anzulegen. Jedes Kind durfte in Partnerarbeit Verbände anlegen, Pflaster austeilen usw. Die Wackelzahnkinder waren mit großer Begeisterung dabei und hatten sehr viel Spaß.

Der Höhepunkt unserer Erste-Hilfe-Woche war die Besichtigung des Rettungswagens. Auch hier durften wir alles begutachten und anschauen. Wer wollte, durfte sich sogar auf die Krankenliege legen und ein Stück schieben lassen. Als alle sich wieder in der Turnhalle eingefunden hatten, teilte Herr Keller an jedes Kind eine „Ersthelfer-Urkunde“ aus. So besitzt nun der Kindergarten Pfiffikus 11 neue Ersthelfer.

Auf diesem Wege wollen wir uns nochmals bei Herrn Keller für diesen tollen Kurs bedanken!

(Sabine Stappenbacher)

Sommerausflug der Pfiffikusse
Bioland Seeberger

Der Bioland-Hof Seeberger und das Heppstädter Theater Kuckucksheim bieten Kindergartenkindern eine besondere Kombination aus Umwelterziehung und Theatererlebnis an.

Der Bauer Clemens Seeberger erwartete uns auf seinem Bauernhof in Hemhofen. Bei der Hofführung beantwortete er viele Fragen unserer Kinder. Wofür brauchen wir die Bauern? Woher kommt unser Essen? Welche Tiere gibt es auf dem Bauernhof? Wie sieht artgerechte Tierhaltung aus? Danach war viel Zeit für das Anschauen, Streicheln und Beobachten der Tiere. In der gemütlichen Scheune des Hofs hatte Frau Seeberger ein leckeres Picknick für uns vorbereitet.

Gut gestärkt konnten wir die Wanderung nach Heppstädt antreten. Benjamin Seeberger vom Theater Kuckucksheim führte uns in die wunderschöne Scheune von Kuckucksheim zur Theateraufführung "Der Maulwurf Grabowski". Unsere Pfiffikusse konnten hautnah miterleben, welch glückliches Leben der Maulwurf Grabowski unter seiner großen, bunten Wiese am Stadtrand führt. Grabowski genießt die Ruhe, bis eines Tages ein riesiger Bagger das friedliche Leben des Maulwurfs stört. Deshalb beschließt er traurig, irgendwohin zu ziehen, wo es noch saftige Wiesen mit weicher, lockerer Erde gibt ... Staunend, tief konzentriert und begeistert erlebten unsere Marloffsteiner Kindergartenkinder mit, wie der Maulwurf Grabowski eine neue Heimat findet. Wieder einmal waren Kinder und die Erzieherinnen vom einfühlsamen und künstlerisch hervorragendem Theaterspiel begeistert!

Herzlichen Dank an den Förderkreis des Kinderhauses, der die Busfahrt nach Heppstädt finanzierte.

(Karin Schliffka)

Ausflug zu den Kaninchen
Kaninchen

Unsere Vorschulkinder konnten einen kleinen, aber ganz besonderen Ausflug erleben. Die Wackelzähne freuten sich über die Einladung von Familie Singer. Dort durften sie die zwei Zwergkaninchen der Familie bestaunen. Jeder unserer Kids wollte die Häschen natürlich streicheln, im Arm halten, füttern und kämmen. Geduldig ertrugen das die Kaninchen – bei Temperaturen um die 30 Grad. Im Schatten gab es dann ein leckeres Picknick, das uns Frau Singer spendierte. „Schlappi“ und „Lilli“ saßen inzwischen im kühlen Gemüsebeet und ließen es sich dort schmecken.

Bevor wir so gestärkt ins Kinderhaus zurückgingen, lernten wir im Gesprächskreis ganz viel über den Umgang und die Pflege von Kaninchen.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Frau Singer und Elisa für die Gastfreundschaft, die spannende Zeit und das super leckere Picknick.

(Karin Schliffka)

Besuch in der Uni-Klinik Erlangen
Uniklinik Uniklinik

Auch dieses Jahr besuchten unsere Wackelzähne am Donnerstag, 11.Juni 2015, die Uni-Klinik in Erlangen. Am Empfang begrüßte uns Herr Professor Dr. Weyand. Gemeinsam machten wir uns auf den Weg in ein Behandlungszimmer, das von ihm und Frau Dr. Engel vorbereitet war. Als erstes durften sich alle Kinder als Ärzte „verkleiden“. Sie bekamen blaue Hemden, OP Hauben, Mundschutz und Handschuhe. Im Anschluss gingen wir ans Werk. Wir begutachteten ein Skelett und ein Modell mit den inneren Organen. Anhand dieses Modells betrachteten wir auch das Herz. Dies ist der Fachbereich von Herrn Professor Dr. Weyand. „Wie groß ist eigentlich unser Herz?“ und auch andere Fragen standen im Raum, die wir mit Hilfe aller Beteiligten beantwortet bekamen. Nach einer kleinen Stärkung mit Saft aus der Herz- Lungenmaschine und Brezen ging es dann weiter ins Labor. Durch das Mikroskop erforschten wir Zellen einer Zwiebelhaut. Jeder durfte mal die Haut der roten und der weißen Zwiebel untersuchen. Unsere kleinen „Ärzte“ machten nun auch eine Visite bei einem Patienten, der vor fünf Wochen eine Herzoperation hatte. Doch als Arzt hat man viel zu tun, daher ging es nach der Visite gleich weiter zum Herz-Ultraschall. Dann wurden wir wieder in den Behandlungsraum gebracht, wo die Krankenschwester mit Gips und Verbänden auf uns wartete. Jeder der Lust hatte, bekam ein Pflaster, Verband oder Gips. Als Abschieds-“Geschenk“ durften alle Kinder Herrn Professor Dr. Weyand mit Spritzen nass machen.

Wir bedanken uns recht herzlich bei Herrn Professor Dr. Weyand und seinem Team für diesen tollen, interessanten und auch lustigen Vormittag.

(Julia Ecke)

Staunen, entdecken, forschen und erleben
Erfahrungsfeld Erfahrungsfeld Erfahrungsfeld

Um 8.35 Uhr packten wir unsere sieben Sachen und gingen zum Bus, der uns nach Nürnberg zum Erfahrungsfeld der Sinne fuhr. Voller Vorfreude liefen wir zum Eingang. Wir wurden sogleich von einer Mitarbeiterin empfangen und zur ersten Station geführt.

Der Barfuß-Pfad: Barfüßig konnten wir verschiedenste Untergründe ertasten wie z. B. große Steinfüße, Luftflaschen, verschiedenste Steine und Hölzer.

Nach einer deftigen Stärkung durften sich unsere Wackelzähne auf eine kurze Reise auf dem Wasserkissen begeben. Zwei Mitarbeiter haben sie durch an schubsen in Bewegung gehalten.

Die Kinder konnten sich bei vielen anderen Aktionen austoben und Geschicklichkeit beweisen.

Aus acht Düsen sprudelte Wasser heraus. Mit viel Geduld und Ausdauer mussten die Tischtennisbälle auf diesem Strahl platziert werden. Anschließend konnten sie sich beim Steine schleifen probieren. Das „schiefe Haus“ hat unseren Wackelzähnen sehr gut gefallen und sie haben sich dort mit vollster Kraft und Energie ausgetobt.

Um 11 Uhr wartete schon das Wasserlabor auf uns. Dort wurden einzelne Experimente mit Wasser vorgestellt. Auch wir durften mit experimentieren und mit Wissen prahlen.

Es war eine große Wanne für uns vorbereitet. Jeder durfte sich einen Gegenstand von einer anderen Kiste herausnehmen. Die Fragestellung dieses Experimentes war: Schwimmt mein Gegenstand oder geht er unter? Alle Gegenstände wurden nacheinander ins Wasser gelegt und wir konnten schauen, wo wir richtig lagen und wo nicht.

Auch der Tintenvulkan begeisterte unsere Wackelzähne sehr. Mit einem Schneebesen wurde in einem zylinderförmigen Gefäß ein Vulkan erzeugt. Mit kleinen blauen Tintentröpfchen wurde der Vulkan blau gefärbt. Aus einem Flüssigkeitsgemisch aus Wasser, goldener Farbe und Glyzerin, das zwischen zwei Platten eingefasst war, konnte man von unten Luft einblasen. Diese stiegen dann mit unterschiedlicher Geschwindigkeit auf.

Nach kognitiver Anstrengung haben wir unsere Kräfte beim Mehl mahlen benötigt. Im Afrika-Zelt durften wir aus nur drei Zutaten - Wasser, Mehl und Salz - Brot selbst backen. Als Gegenleistung mussten wir nur ein Lied singen. Für uns war das die leichteste Übung.

Durch das kleine Stück Brot war das Hungergefühl angeregt und wir haben das Mittagessen genossen. Gut gestärkt gingen wir zum Wasserspielplatz. Auf dem Weg dorthin wurden unsere Lachmuskeln durch den lustigen Zerrspiegel beansprucht.

Nur fünf Minuten Fußweg entfernt durften wir im Klangraum viele Eindrücke sammeln zum Thema Schallwellen: Mit viel Schwung wurde dort der Gong angeschlagen. Durch das Halten eines Luftballons an den Gong fühlte man die Schallwellen. Der westafrikanische Mitarbeiter erklärte einige aus seiner Heimat kommende Instrumente und machte zusammen mit uns Musik. Wir konnten Schallwellen nicht nur spüren, sondern auch sehen. Auf einem Metallständer, der mit Sand bestreut war, fuhr er mit einem Geigenstab über den Rand einer Platte. Es sind wunderschöne Muster aus Sand entstanden, die uns wirklich faszinierten.

Nach einem erlebnisreichen und experimentierfreudigen Tag wurden wir noch mit einem Eis belohnt.

(Sabrina v. Goetzendorf)

Wie komme ich sicher zur Schule? Unsere Vorschulkinder erkunden den Schulweg.
Polizei

Auch in diesem Jahr durften wir, das Kinderhaus Pfiffikus, wieder einen netten Polizisten der Polizeiwache Uttenreuth in unserem Kinderhaus begrüßen. Olaf Müller besuchte auch dieses Jahr unsere Vorschulkinder und erzählte den Kindern viel über das richtige Verhalten im Straßenverkehr.

Die Erkundungstour startete im Gruppenraum. Herr Müller zeigte den Kindern wie Zebrastreifen aussehen, was sie bedeuten und wie sie den Kindern helfen können. Außerdem half er den Kindern mit diversen Eselsbrücken sich die Regeln im Straßenverkehr besser merken zu können. Auch die Ampel wurde detailliert besprochen.

Anschließend folgten unsere 11 „Wackelzähne“ im Gänsemarsch dem Polizisten zur Kreuzung, an der er den Vorschulkindern genau erklärte wie man eine Straße richtig überquert und worauf man achten muss.

Auch die nahe liegende Ampel wurde von unseren Kindern besucht. Olaf Müller erklärte noch einmal wie es geht und anschließend durften die Kinder selbstständig und selbstverantwortlich die Ampel überqueren. Nach dem Motto: „Bei Rot bleib' ich stehn', bei Grün darf ich gehen!“

Danach wurde auch die Verkehrsinsel an der Grundschule genau unter die Lupe genommen.

Eines unserer Vorschulkinder fragte: „Warum heißt das denn Insel, da ist ja gar kein Wasser“, oder auch: „wie überquere ich die Verkehrsinsel“; „in welche Richtung muss ich schauen“; „wann kann ich los laufen“?

Diese und viele weitere Fragen beantwortete Herr Müller mit Freude.

Zum krönenden Abschluss ließ Olaf Müller die Wackelzähne noch einen Blick ins Polizeiauto werfen. Die Kinder waren begeistert und stürmten den Polizeiwagen. Das Highlight war natürlich, dass Herr Müller das Blaulicht und die Sirene einschaltete. Die Kinder staunten nicht schlecht, hielten sich jedoch lieber mal die Ohren zu. Das kann ja auch ganz schön laut sein, so eine Sirene.

Die Wackelzähne können sich jetzt sicher auf den Weg in die Schule machen, und wir sind überzeugt, dass sie sich sehr darauf freuen. Außerdem wollen wir uns noch einmal bei Herrn Olaf Müller für einen sehr lehrreichen und schönen Nachmittag bedanken!

(Nadine Scheller)

Im "Rootslöffel"
Rootslöffel Rootslöffel

„Bekommen wir da dann einen Löffel mit "Rotz"?“ fragte ein kleiner Pfiffikus, als wir die Kinder auf den Theaterausflug vorbereiteten und ihnen vom Stück erzählten.

Endlich kam der langersehnte Tag und die Pfiffikuss-Kinder machten sich auf den Weg nach Nürnberg ins Theater Rootslöffel um das Stück „Kasper und der silberne Ring“ anzuschauen. Schon bei der Busfahrt merkte man die Vorfreude bei den Kindern auf das etwas andere Kasperle-Theater.

Der Anfang ist jedem bekannt: “Tri-tra-tru-la-la“ ... doch dann als der Vorhang aufging, war nicht die Kasperpuppe zu sehen, sondern zwei verkleidete Männer. Während des Stücks gingen sie immer wieder hinter die Bühne und schlüpften in die unterschiedlichsten Rollen. Ebenso luden sie das Publikum ein mitzumachen und somit wurden wir ein Teil der Inszenierung.

Mit viel Wortwitz und Esprit wurde die Geschichte, von der Prinzessin die 20 Jahre alt wurde und zum Geburtstag vom König einen silbernen Ring geschenkt bekommen hat, erzählt. Hotzenplotz überfällt die Prinzessin und klaut den Ring. Der König ist wütend und beauftragt den Kasper,den Ring zurückzuholen. Der Kasper willigt ein - unter einer Bedingung...

Die Kinder fieberten bis zum Schluss mit und hatten viel zu lachen.

„Ist es jetzt schon aus?“ fragte am Ende der Geschichte ein "Stern" traurig und der Strolchen-Junge daneben sagte: „Ich möchte mir das Stück noch einmal ansehen.“

Anschließend luden die Schauspieler alle Kinder ein, hinter die Bühne zu schauen, um einen kleinen Einblick zu bekommen.  Auch ein schöner Ausflug geht einmal zu Ende!

(Sabine Stappenbacher)

In der Kreativwerkstatt
Töpfern

Unsere Kindergartenkinder erlebten mit der Kreativgruppe der Gemeinde Marloffstein eine besondere Aktion. Frau Gisela Schoepe und Frau Marion Kätscher luden alle "Kleinen Strolche" und "Sterne" in  ihre Werkstatt zum Töpfern ein.

Da die Osterzeit ansteht, haben wir uns vorgenommen, „Osternestchen“ aus Ton selbst zu machen. Frau Kätscher und Frau Schoepe gaben unseren Pfiffikussen einen kleinen Einführungskurs ins kreative Gestalten mit Ton.

Geduldig und liebevoll erklärten und zeigten die beiden Fachfrauen unseren Kindern, wie aus dem Werkstoff ein fertiges Nestchen entsteht. Viele Arbeitsschritte, individuell auf die Kinder abgestimmt, waren zu tätigen: der Ton musste geschlagen und ausgerollt werden, „Würstchen“ wurden gerollt und das runde Nest damit geformt, mit Wasser musste der Ton verstrichen werden … Endlich war es so weit: alle Nester waren geformt, aber längst noch nicht fertig. „Nun müssen die Nestchen erst einmal trocknen und dann kommen sie in den Brennofen“ erklärten Frau Schoepe und Frau Kätscher unseren interessierten Kindern. Nach langer Zeit -so erschien es unseren Pfiffikussen- waren sie gebrannt und wir durften sie in der Werkstatt abholen. Die Freude der Kinder war groß, als sie ihre wunderschönen Nestchen wiedersahen. „Was passiert nun meinem Osternest“, möchte ein kleiner Pfiffikus wissen. „Die holt der Osterhase und befüllt sie mit vielen bunten Ostereiern“, weiß ein älteres Kindergartenkind.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Frau Gisela Schoepe und bei Frau Marion Kätscher für die fachlich kompetente Betreuung unserer Kinder und die tolle Töpferaktion. (K. S.)

Theaterbesuch für die Pfiffikusse

Ein wichtiger Bestandteil unserer Pädagogik ist die kulturelle Bildung im Elementarbereich. Jeder Theaterbesuch ist ein besonderes Highlight für unsere Kinder. Unsere erste große Exkursion führte uns dieses Jahr in den Frankenhof Erlangen, wo die "Lila Bühne" das liebevoll inszenierte Stück "Filou, das Känguru" spielte:

"Filou lebt mit seiner Mutter bei den roten Bergen in Australien. Eines Tages ist Mama Känguru verschwunden. Sie wurde von Tierfängern in eine Kiste gepackt. Zu ihrer Rettung sucht Filou Hilfe bei den anderen Tieren Australiens. Das Chamäleon ist aber nur am eigenen Farbenspiel interessiert, das Faultier ist zu faul, die Ameisen müssen immer nur arbeiten, Koala Mama will bloß dem eigenen Kind helfen...."

Eifrig verfolgten alle Kinder mit, wie Mama Känguru gerettet werden konnte. Begeistert spendeten wir kräftig Applaus und machten uns auf die Heimreise. Herzlichen Dank an den Förderkreis des Kinderhauses Marloffstein, der diesen Ausflug finanzierte. (S. S.)

Theaterbesuch
Erntedank im Kinderhaus Pfiffikus

Die Kinder des Kinderhauses Pfiffikus freuten sich schon Tage vorher auf die anstehende Erntedankfeier die am 6. Oktober statt fand. Für dieses Fest sammelten unsere Pfiffikusse viele „Herbstschätze“.

Die "Sterne" und die kleinen Strolche gingen zusammen mit ihren mitgebrachten Erntegaben in die Kirche. Dort fand die Erntedankfeier statt.

Die Vorschulkinder stimmten uns mit einem Tanz zu Antonio Vivaldi „Die vier Jahreszeiten-Herbst“ ein. Ein paar einführende Worte und Gedanken zu Erntedank äußerten die Kinder im Dialog mit Christa Mahr. Die Lieder „Gott ich will dir danken“ und „Danke für diese gute Ernte“ rundeten die Erntedankfeier musikalisch ab.

Wir hörten eine Geschichte „Obstkorb“ und die Kinder legten ihr mitgebrachtes Obst vor zum Altar in einem Korb. Anschließend teilten die Kinder mit, für was sie Gott danken wollen und beteten das „Vater unser“. Zum Schluss hörten wir noch einmal „Die vier Jahreszeiten-Herbst“ von Antonio Vivaldi.

Die Erntegaben wurden dann wieder mit in den Kindergarten genommen und zu einem leckeren Frühstücks-Buffet verarbeitet. (S. S.)

Erntedank Erntedank Erntedank Erntedank
Auf der Jugendfarm

Endlich ist es so weit: der erste langersehnte Ausflug der neuen „Wackelzähne“ steht vor der Tür.

Am Mittwoch machen sich elf neugierige Vorschulkinder auf den Weg zur Jugendfarm. Sogar ein Geburtstagskind ist unter unseren „Großen“. Zunächst mal fahren wir mit dem Linienbus nach Spardorf. Von dort aus geht es weiter durch den herrlichen Herbstwald zur Jugendfarm. Nach einer herzlichen Begrüßung durch die Jugendfarmmitarbeiter erkunden wir das Gelände. Bei der Fütterung der Schafe und Ziegen, packen alle kräftig mit an. Mut bedarf es, als wir das Pferde- und Eselgehege betreten. Auch das Hängebauchschwein „Alfred“ bekommt seine Streicheleinheiten. Schließlich wollen die Schafe noch einen Spaziergang mit uns machen. Mit großer Freude erfüllen wir ihnen diesen Wunsch und begleiten sie zur „Handtuchwiese“.

So viel Bewegung und frische Luft machen natürlich Appetit. Die Brotzeit und die leckeren Mufffins, die das Geburtstagskind spendiert, schmecken großartig.

Leider vergeht die Zeit so schnell. Glücklich, müde und auch stolz treten wir die Heimreise an. Diese erste große Herausforderung haben unsere „Wackelzähne“ toll gemeistert! (K. S.)

Jugendfarm Jugendfarm
Herbst im Kinderhaus

Mit großen Schritten und schönem Spätsommerwetter hält der Herbst Einzug bei uns. Und auch im Kinderhaus Pfiffikus. Das Herbstprojekt „Erntezeit“ bringt den Kindern auf spielerische Art und Weise alles Wissenswerte über die goldene Jahreszeit näher. Herbstlieder werden gesungen, Gedichte gelernt, Fingerspiele gespielt und zum Toben wurde ein großes Kastanienbad errichtet. Natürlich ist auch wieder alles wunderschön, herbstlich dekoriert. Vergangene Woche bekamen die Pfiffikus Kinder Besuch von einer Kindergartenmutter. Diese höhlte einen großen Kürbis mit ihnen aus und verzierte ihn kunstvoll nach alter Tradition des Muggendorfer Kürbisfestes (Kürbisse werden mit Herbstmotiven zum Erntedankfest gestaltet und abends beleuchtet ausgestellt). Jeder durfte mithelfen und alle waren begeistert.

Erstmals und als besonderer Höhepunkt des Herbst-Projekts wird das Erntedankfest des Kinderhauses in der schönen Marloffsteiner Kirche gefeiert. Hierzu bringen die Kinder neben anderen „Erntegaben“ natürlich auch ihren selbst gestalteten, mit einem Drachen verzierten Kürbis mit, welcher ebenfalls beleuchtet wird. Im Anschluss daran wird aus der gesamten „Ernte“ ein köstliches gesundes Frühstück im Kinderhaus bereitet.

Vielen Dank an Maren Hoffmann für den schönen „Kürbisschnitztag“ und das vertraut machen der alten Tradition. (Astrid Achhammer von Roeder)

Kürbisfest Kürbisfest
Welche Aufgaben hat denn ein Rechtsanwalt?

Diese Frage hatten die "Sterne" im Rahmen unseres Themas "Die Welt der Berufe".

Was lag da näher, als einen Rechtsanwalt zu uns in den Morgenkreis einzuladen. Rechtsanwalt Herr Markus Stock (Kindergartenvater) war gerne bereit, uns zu dieser Frage Rede und Antwort zu stehen. 26 Kinderaugenpaare warteten gespannt auf die Antworten.

Ein Rechtsanwalt -so erklärte uns Herr Stock- hilft den Menschen Regeln zu verstehen. Überall gibt es Regeln. Anhand vieler kindlich verständlicher Beispiele (im Kindergarten, in der Familie, beim Fußball spielen usw.) erläuterte er der Gruppe, dass Regeln unbedingt eingehalten werden müssen. Da es im Lauf der Zeit immer mehr Regeln gab, wurden diese dann in Büchern aufgeschrieben - "Deutsche Gesetze". Ein Rechtsanwalt kann dort alles nachlesen; natürlich ändern sich die Gesetze immer wieder. Selbstverständlich hatte Herr Stock ein "Deutsches Gesetzbuch" dabei. Die "Sterne" staunten, wie dick dieses Buch ist.

Ein Rechtsanwalt arbeitet auch bei Gericht. Wenn zwei Menschen sich nicht einigen, können sie einen Rechtsanwalt zu Hilfe holen. Auch seine Arbeitskleidung hatte er dabei eine "Robe". Früher erkannten die Menschen dadurch sofort, dass ein Rechtsanwalt vor Ihnen stand.

Eine der Fragen lautete: "Was muss ein Rechtsanwalt gut können"? Herr Stock schmunzelte und meinte: Er muss ein gutes Gedächtnis haben, gut schreiben und gut reden können.

Eines ist klar, bei unseren "Sternen"n gibt es einige, die diese Voraussetzungen erfüllen!

Ein recht herzliches Dankeschön an Herrn Rechtsanwalt Markus Stock für diese sehr anschaulichen Erklärungen zu seinem Beruf. (C. M.)

"Backe, backe Kuchen, der Bäcker hat gerufen ..."

Schon wieder stand ein Ausflug zur Erkundung eines Berufes bevor. Dieses Mal machten sich alle zukünftigen "Wackelzahnkinder" auf den Weg nach Uttenreuth.

Unser Ziel war die Backstube der Bäckerei Böhm. Erwartet wurden wir dort von Bäckermeister Herrn Böhm. "Wie warm es hier ist" hörte man bald aus einigen Mündern. "Wer den Beruf des Bäckers ausübt, muss früh aufstehen, Arbeitsbeginn 2.30 Uhr" so erzählte uns Herr Böhm.

Als erstes durften wir beim Brot einschießen zusehen. Neugierig beobachteten die Mittleren das Geschehen. In der Bäckerei arbeiten 9 Bäcker, davon 4 Auszubildende berichtete Herr Böhm.

Welche Maschinen braucht ein Bäcker? Die Kinder sahen verschiedene Knetmaschinen, eine Sauerteigmaschine mit Inhalt, natürlich den Backofen mit 5 Etagen, eine Teigausrollmaschine, die Krapfenmaschine, eine Hörnchenwickelmaschine und eine Brötchenpresse.

Neugierig beobachteten alle, wie der Auszubildende Schokocroissants zubereitete. "Das riecht aber lecker", stellten die Pfiffikusse fest. Wie wird ein Nusshörnchen hergestellt? Zuerst muss der Teig durch die Teigausrollmaschine gebracht werden, danach wird die Teigplatte geschnitten. Bevor die Hörnchen gerollt werden, kommt die leckere Nussfüllung auf den Teig. "Mmh, wie lecker das aussieht", so manchem lief das Wasser im Mund zusammen. Danach ging es weiter zur Hörnchenrollmaschine, dort wurden Butterhörnchen gemacht. Voller Eifer zählten die Kinder mit, wie viele Hörnchen hinten heraus kamen.

So viele leckere Düfte lagen in der Luft, da bekommt man Hunger. Voller Genuss verschlangen alle den spendierten Krapfen der Bäckerei Böhm.

Vielen lieben Dank an die Bäckerei Böhm für den tollen Einblick in ihre Backstube. (C. M.)

Bäckerie Böhm Bäckerie Böhm Bäckerie Böhm Bäckerie Böhm
"Wer will fleißige Handwerker sehn..."
Schreiner Paulus

Immer noch erforschen unsere Pfiffikus-Kinder die Welt der Berufe. Dieses Mal ging es zum Thema "Berufe" um den Schreiner.

Eingeladen haben wir dazu unseren Kindergartenvater Schreinermeister Max Paulus. Natürlich wussten alle "Sterne", dass Herr Paulus Schreiner ist, denn er hat ja schließlich auch unser tolles Tassenregal gebaut. Schwer beladen mit verschiedenen Werkzeugen und Holz kam er bei uns an.

Um den Beruf des Schreiners zu erlernen, bedarf es viel handwerklichen Geschicks und technisches Verständnis, so erklärte er es den Kindern. "Was baut denn ein Schreiner alles?", so fragte Herr Paulus in die Runde. Rasch gingen alle Finger nach oben, die "Sterne" wussten viele Antworten darauf.

Jetzt wollten die Kids natürlich die mitgebrachten Sachen erforschen. Was befindet sich alles in einem Werkzeugkasten? Säge, Feile, Zange, Schraubenzieher, Wasserwaage, Schrauben, Nägel, Schleifpapier usw. Viele Werkzeuge kannten die Kinder, denn einige Papis haben diese ja schließlich auch zu Hause. Den Hobel fanden die Kinder sehr interessant und so mancher "Handwerker" durfte ihn ausprobieren. Ein Gehörschutz sei sehr wichtig für einen Schreiner erklärte Herr Paulus. Warum das so ist, merkten alle sehr schnell, als er seine mitgebrachte Säge einschaltete. Dabei, konnten alle auch noch die sinnliche Erfahrung machen, wie gut Holz riechen kann.

"Wo gehobelt wird, da fallen Späne". Der Sternengruppenraum verwandelte sich im Nu in eine kleine Schreinerwerkstatt. Dass ein Schreiner seine Werkstatt immer sauber halten muss, sei eine wichtige Regel erklärte Herr Paulus. "Übung macht den Meister", deshalb machten sich dann gleich nach dem Besuch, einige Kinder auf den Weg zur Werkbank.

Wir bedanken uns recht herzlich bei Herrn Schreinermeister Paulus für seine lehrreichen Informationen. (C. M.)

Pfiffikusse besuchen die Gärtnerei Blum in Langensendelbach

Wie heißt diese Blume? Welche Pflanzen gibt es einer Gärtnerei? Wie duftet Rosmarin? Was braucht eine Pflanze zum Wachsen?

Viele Fragen haben unsere Kindergartenkinder an die „Chefin“ der Gärtnerei Blum – Landschaftsgärtnermeisterin Maria Blum. Sie staunen über die Blütenpracht, riechen an den Kräutern im Kräuterbeet, erforschen die unterschiedlichen Sträucher und Blumen, sehen die intensiven Farben der Sommerblumen, fühlen und tasten die Blätter und planschen am Wasser.

Jede Menge sinnliche Eindrücke konnten unsere Pfiffikusse von diesem Ausflug mitnehmen und dabei viel über den Beruf des Gärtners lernen.

Ganz toll fanden unsere Kinder, als sie selbst ein kleines Töpfchen mit Erde befüllen und ansäen durften. Hoffentlich wächst es so prächtig wie in der Gärtnerei Blum! Wir bedanken uns ganz herzlich bei Frau Maria Blum für die Einladung, die tolle Führung durch die Gärtnerei und die kleinen Geschenke für unsere Kinder. (K. S.)

Gärtnerei Blum Gärtnerei Blum
In der Erlanger Herzchirurgie

Die "Wackelzahnkinder" des Kinderhauses Pfiffikus folgten der Einladung von Herrn Prof. Dr. Weyand in das Universitätsklinikum nach Erlangen zu kommen. Mit dem Bus angekommen, holte uns der Direktor der Herzchirurgie persönlich ab und wir fuhren mit dem Aufzug ins obere Stockwerk.

Dort trafen wir seine Mitarbeiter im Schulungsraum. Sehr anschaulich erklärte uns eine Ärztin die inneren Organe wie Leber, Milz, Nieren, Lunge, das Herz und deren Funktionen. Es wurde auch über die Hygiene im Krankenhaus berichtet. Die netten Mitarbeiter teilten den Kindern blaue Schutzkittel, eine Haube, Handschuhe und Mundschutz aus, die sich die Kinder gleich anzogen.

Nach einer Brotzeit mit Getränk ging es zur Visite durch die Patientenzimmer im Neubau des Klinikums. Eine Puppe als Anschauungsobjekt war im Behandlungszimmer schon fertig für die Operation gemacht. Sie lag auf einer Liege und es wurde uns erklärt, dass der Patient an die Herz-Lungen-Maschine angeschlossen werden muss, bevor am Herz operiert wird. Der Patient soll ja immer gut mit Blut und Sauerstoff versorgt sein. Alle staunten als uns der Kardiotechniker erklärte, dass eine Operation 6-8 Stunden dauert und 8 Personen Hand in Hand arbeiten.

Anschließend haben wir noch einen Rundgang auf der Station gemacht. In der ECHO-Kardiographie wurde an freiwilligen Kindern ein Ultraschall am Herzen durchgeführt. Es wurde ein Bild ausgedruckt mit dem Namen und Geburtsdatum des Kindes. Die Schwester schenkte den Kindern noch Spritzen, Pflaster und sogar ein paar Arme wurden eingegipst, was die Kinder sehr spannend fanden.

Für diesen lehrreichen Vormittag und die tolle Bewirtung bedanken wir uns recht herzlich bei Herrn Prof. Dr. Weyand und seinen engagierten Mitarbeitern. (S. B-M.)

Klinikbesuch Klinikbesuch
Was ich einmal werden will ...

... für viele unserer "Pfiffikusse" ist das ganz klar: Feuerwehrfrau bzw. Feuerwehrmann.

Alle waren begeistert als uns der Feuerwehrmann (und Kindergarten-Papa) Bernd Singer besuchte um seinen "Beruf" vorzustellen.

Im Gepäck hatte Herr Singer viel Anschauungsmaterial. Er zeigte unseren Kids u. a. den Feuerwehrhelm, den Schutzanzug, Handschuhe, Sicherungsgürtel, Stiefel, Scheinwerfer und Kelle.

Die Kinder lernten viel über die Aufgaben der Feuerwehr: Retten, Bergen, Löschen und Schützen. Sie staunten was Feuerwehrleute so machen: Personen aus Fahrzeugen retten, Wespennester entfernen, umgestürzte Bäume entfernen, Hilfe bei Hochwasser und Überschwemmungen und natürlich auch das Löschen von Bränden.

Der krönende Abschluss war die Besichtigung des Mehrzweck-Fahrzeugs der Marloffsteiner Feuerwehr.

Viele unserer Pfiffikusse haben sich vorgenommen diesem tollen Vorbild zu folgen: Denn schon 27 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit, das beeindruckte nicht nur unsere Kinder. Vielen Dank! (K.S.)

Feuerwehr Feuerwehr
"Hurra, wir waren dabei!"
Forscher Forscher

Gerne folgten wir der Einladung von der IHK Nürnberg und der Stiftung "Haus der kleinen Forscher" zum diesjährigen Forscherfest in die Villa Leon.

Zum Thema "Kannst du mich verstehen?", machten sich die Wackelzähne sowie alle zukünftigen Vorschulkinder auf den Weg.

Bevor es zum "Forschen" ging, überreichten einige Kinder die größte Zeitung Nürnbergs an den 3. Bürgermeister Herrn Dr. Klemens Gsell. Diese Zeitung wurde von allen geladenen Kindern vorab gestaltet.

"Welche Wege der Kommunikation gibt es?", war die große Frage. Neugierig machten sich die Pfiffikusse an die Arbeit.

Bei der Druckwerkstatt durfte jedes Kind, nachdem es mit weißem Arbeitskittel ausgestattet war, seinen Namen drucken. Danach ging es weiter zu der Station "Krakelzauber", dort konnten die Kids das Geheimnis der Geheimschrift entdecken. Lustig war es bei der Station "Blasepost": Wie bringe ich eine Botschaft weiter, wenn mein Gesprächspartner weit entfernt von mir steht? Eifrig bauten die Kinder Blasrohre aus Strohhalmen und verschickten damit Nachrichten. Den Abschluss bildete die Station "Seilbahnpost". Schnell hatten die "schlauen Forscher" herausgefunden, wie man mit der Seilbahn Nachrichten versendet.

Forschen macht hungrig! Bevor es wieder nach Hause ging, stärkten sich alle am Buffet.

Vielen Dank für die Einladung und dieses tolle Erlebnis!

Danke auch an unseren Förderkreis, der die Busfahrt nach Nürnberg finanzierte und den "Begleiterinnen" Frau Welsch und Frau Schwarz. (C.M.)

Forscher Forscher
Geigenbauer über die Schulter geschaut

Im Rahmen unseres Projektes "Wir erforschen die Welt der Berufe", begrüßten die "Sterne" den Geigenbaumeister und Gutachter Walter Mahr aus dem Geigenbauort Bubenreuth.

Vorab überlegten die pfiffigen "Sterne" sich einige Fragen, um den Beruf des Geigenbauers zu erforschen.

Herr Mahr erklärte, ein Geigenbauer muss viel mit Holz arbeiten: hauptsächlich sägen und schneiden. Eine Geige besteht aus hundert Teilen, sowie aus verschiedenen Holzarten: Ahorn, Fichte und Ebenholz. Der Geigenbauer benötigt als Werkzeug verschiedene Sägen, Messer, Schnitzer, Feilen, Raspel, Ziehklingen und Schleifpapier. Als Arbeitskleidung dient eine Lederschürze, die vor Schmutz und Verletzungen schützen soll.

"Wie lange braucht man um eine handgefertigte Geige zu bauen`?", fragte Herr Mahr die "Sterne". Die Vermutungen gingen von 5 Stunden bis 100 Stunden. Die richtige Antwort lautete: 160-180 Stunden. Außerdem konnten wir erfahren, je älter eine Geige ist, desto wertvoller ist sie. Der Klang der Geige wird mit dem Alter besser.

Herr Mahr erklärte, dass jede Geige anders klingt, außerdem kommt es auch darauf an wer sie spielt. Ob er schon einmal eine Geige für einen berühmten Geigenspieler gebaut hat, wollten die Kinder wissen? Seine Antwort: gebaut zwar nicht, aber für Nigel Kennedy repariert.

Natürlich interessierten sich die Kinder auch für den Preis einer Geige. Eine Kindergeige kostet ca. 500 Euro, eine handangefertigte Geige ca. 10.000 Euro. Jedoch kostet die Geige von David Garret 10 Millionen Dollar. "Wow", ein Staunen war in den Augen der "Sterne" zu erkennen. Für jeden "Stern" hatte Herr Mahr noch einen Geigenboden zum Bemalen dabei.

Vielen Dank für den Besuch und den Einblick in die Welt des Geigenbaus.

Alle die noch mehr über die Welt des Geigenbauers wissen möchten, sind herzlich eingeladen das Geigenbaumuseum in Bubenreuth zu besuchen. (C.M.)

Tatü, Tata die Feuerwehr ist da!
Feuerwehrbesuch Feuerwehrbesuch

Am Mittwoch, den 4. Juni 2014, war es so weit. Ein großer, spannender Tag stand für unsere Wackelzähne an. Um 8:30 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Marloffsteiner Feuerwehrhaus.

Dort empfingen uns der Kommandant, Herr Thomas Pöhlmann und Bernd Schleifer, Vorstand der Feuerwehr. Nach einer kurzen Begrüßung gingen die Feuerwehrmänner mit uns in den Schulungsraum. Dort hörten wir was die Arbeit eines Feuerwehrmannes alles umfasst. Es gibt vier große Bereiche:

- retten

- löschen

- bergen

- schützen

Herr Pöhlmann spielte mit uns einen Telefonanruf nach. Wir lernten die Notrufnummer und was dann alles beachtet werden muss, d.h. Notrufnummer wählen, warten bis jemand ran geht, Namen sagen, was ist passiert, wo ist es passiert, wie viele Leute sind beteiligt und dann warten ob noch Fragen sind. Bernd Schleifer war unser „Modell“ und zeigte uns die Schutzausrüstung eines Feuerwehrmannes/ -frau.

Nach einer leckeren Brotzeit und einem interessanten Feuerwehrfilm machten wir uns auf den Weg zum Feuerwehrauto. Hier teilten wir uns in zwei Gruppen auf und betrachteten die Ladung des Autos. Besonders in Erinnerung blieb uns die "Große Schere" und der "Spreitzer", mit dem man Leute aus dem Auto befreien kann. Jeder von uns durfte auch selber mit der Kübelspritze löschen. Der Höhepunkt des Ausfluges war die Rundfahrt mit dem Feuerwehrauto.

Wir möchten uns nochmals recht herzlich bei Herrn Pöhlmann und Herrn Schleifer für diesen tollen Vormittag bedanken. (J.E.)

Feuerwehrbesuch Feuerwehrbesuch
Fotografie - wie entstehen die Bilder?

Unsere Kinderhauskinder kennen Walther Appelt - "einen Kindergarten-Papa" - sehr gut. Schon so an manchen Festen, Feiern und Ausflügen hat er uns begleitet und tolle Fotos gemacht. Alle wissen - er ist Fotograf.

Walther Appelt

Da wir zur Zeit die Welt der Berufe erforschen, wollen wir natürlich auch den Beruf des Fotografen erforschen: Wie entstehen die Bilder? Wie ist eine Kamera aufgebaut? Was und wo fotografiert ein professioneller Fotograf? Wie lange gibt es schon Fotoapparate? Diese und viele andere Fragen konnte uns Herr Appelt beantworten.

Ganz spannend war es für uns zu hören, wann die Fotografie begann: Vor fast 200 Jahren stellte der Franzose Niepce die ersten Bilder mit seiner "camera obscura" her. Er ließ Licht durch die Linse in die schwarze Kammer auf ein Papier -getränkt mit Silberchlorid - fallen. Ganz anschaulich erklärte Herr Appelt den Kindern, dass das Licht wie durch unser Auge durch die Linse fällt, die Blende kann die Lichtzufuhr regeln und die Mattscheibe merkt sich die Bilder. Grundsätzlich hat sich an diesem Aufbau - Projektion der Welt, Registrierung und Speicherung der Lichtverteilung - bis zur digitalen Gegenwart nichts verändert.

Jedes Kind konnte die mitgebrachten Kameras und die weitere Ausrüstung eines Fotografen genau "untersuchen" und auch einen Blick durch die Kamera werfen.

Gerne erfüllte uns Walther Appelt am Ende der lehrreichen Stunde den Wunsch: ein "Tiger - Gruppenfoto".

Wir bedanken uns bei Herrn Appelt ganz herzlich für diese lehrreiche, spannende und interessante "Unterrichtsstunde". (K.S.)

Walther Appelt
Kommt alle zur Kuscheltier-Sprechstunde!

Diese Woche besuchte uns Herr Peschke. Er ist von Beruf Tierarzt.

In einem Stehkreis erforschten wir welche Tiere es gibt und in welche Gruppen sie sich einteilen lassen. Herr Peschke zeigte uns einige Tiere aus der Gruppe der Zootiere, der Kleintiere und der Großtiere. Wir lernten auch, dass ein Tierarzt nicht alle Arten der Tiere behandeln kann, sondern sich für einen Bereich spezialisiert. Herr Peschkes Bereich ist der der Großtiere. Er behandelt Kühe, Ziegen, Pferde und noch viele andere Tiere. Er brachte uns seine Ausrüstung in einem Koffer mit. In diesem Koffer befand sich ein Arztkittel, einige Spritzen, lange Handschuhe, die bis zu den Schultern gehen, ein Stethoskop und einige Verbände.

Nun ging es los: wir stellten einen Tisch in die Mitte des Raumes und drei Stühle daneben, dies war das Wartezimmer. Immer ein Kind durfte mit seinem verletzten Kuscheltier zu Herrn Peschke in das Behandlungszimmer gehen. Dort wurde besprochen welche Symptome das Tier zeigt und es wurde entsprechend behandelt. Einige Tiere bekamen eine Spritze und andere einen Verband, wieder andere bekamen sogar eine Schiene angelegt. Nachdem alle Tiere versorgt waren und alle Kinder ein kleines Andenken erhalten hatten, verabschiedeten wir Herrn Peschke.

Wir bedanken uns nochmals für diesen tollen Vormittag und freuen uns schon auf die nächste Sprechstunde.

Warum braucht ein Zug kein Lenkrad & wann bleibt Blaukraut Blaukraut?

Im Zuge des neuen Projekts "Wir erforschen die Welt der Berufe" durften auch wir als Eltern am 15.05.14 die Gruppe "Kleine Strolche" vom Kinderhaus Pfiffikus besuchen. Als Naturwissenschaftler kamen wir natürlich sehr gerne in die seit März als "Haus der kleinen Forscher" zertifizierte Einrichtung.

Berufe Berufe

Als promovierter Physiker und mittlerweile Technischer Projektleiter im Projekt zur Planung von Hochgeschwindigkeitszügen in einem großen Technologiekonzern, stellte mein Mann den Zug "Eurostar" vor. Im Vergleich zu den Kindern bekannten ICEs kann dieser Zug sogar noch schneller fahren und erreicht Höchstgeschwindigkeiten von ~320 km/h, was viel schneller ist als unsere Autos fahren können. Der knapp 400 Meter lange Zug wird aus zwei End- und 14 Mittelwagen gebildet, welche durchgehend begehbar sind und etwa 900 Sitzplätze bieten. Ein Miniaturmodell half den schönen blau-gelben Zug noch genauer in Augenschein zu nehmen. Es wurden Ideen und Besonderheiten zu Rädern (insgesamt 128 Stück!), Bremsen und Achsen besprochen. Die Ähnlichkeit der Stromabnehmer zu denen von S-Bahnen half die Antriebsart des Zuges via Strom zu erraten. Als Gegenstück dazu wurden qualmende Dampfloks und Dieselmotor-Antriebe genannt. Bei genauerer Betrachtung des Führerstandes auf einem großen Foto wurde bemerkt, dass der Zug kein Lenkrad hat. Das ist aber nicht weiter schlimm, da Züge ja durch die Schienen ihren Weg finden.

Um den Besuch noch ein bisschen bunter zu gestalten, bekamen die Kinder von mir als Chemiker noch ein kleines Farbenspiel zu sehen. Die Pfiffikusse sind ja inzwischen alle richtig geübte Forscher und auch bei ihnen zu Hause laufen im Alltag beim kochen, backen, waschen oder Kerze anzünden ständig chemische Reaktionen ab. So entstanden bei der Überlegung was wohl mit dem bläulichen Saft aus gekochtem Blaukraut geschieht, wenn man diesen zu unterschiedlichen farblosen Flüssigkeiten gibt, sehr rege Vermutungen. Zur Sicherheit wurden Schutzbrille und Handschuhe angelegt. Beim Eintropfen in Leitungswasser wurde der Saft lediglich etwas verdünnt, die blau/lila Färbung blieb erhalten. In saurem Zitronensaft konnte aber plötzlich ein deutlicher Farbwechsel zu rot beobachtet werden. Wurde der Blaukrautsaft "schmieriger" Seifenlauge zugefügt, gab es sogar eine Farbänderung zu grün. Blaukraut kann also durch seinen Farbwechsel zeigen, ob eine Flüssigkeit sauer oder basisch ist, bzw. bleibt Blaukraut (wird nicht zu "Rotkohl"), wenn man es ohne Säure (z.B. Essig od. Äpfel) kocht. Der Versuch stieß auf große Begeisterung, zumal die Flüssigkeiten in die der Saft getropft wurde zuvor alle farblos und fast wie Trinkwasser aussahen. Somit leuchtet auch ein, dass es gefährlich sein kann eine unbekannte Flüssigkeit zu trinken, nur weil sie wie Wasser aussieht! Da es sich, wie gesehen, auch um etwas völlig anderes handeln kann, ist es besser lieber erst einen Erwachsenen zu fragen.

Insgesamt waren wir sehr begeistert mit wie viel Interesse und guten Fragen die Kinder mitgemacht haben und bedanken uns sehr für die Einladung. (Birgit Graf-Zeiler & Dr. Dietmar Zeiler)

Staunen, entdecken, forschen und vieles erleben im Erfahrungsfeld der Sinne
Erfahrungsfeld

Die Wackelzahnkinder besuchten das Erfahrungsfeld der Sinne in Nürnberg. Es bietet über 100 Erlebnisstationen für alle Altersgruppen. Auf spielerische Art machen sie das Zusammenspiel der eigenen Sinne, erstaunliche Phänomene der Physik und die Gesetze der Natur erfahrbar. Im Mittelpunkt steht dabei immer das eigenhändige Tun im Rahmen von Experimenten, Übungen und Spielen. Die Stationen werden ständig von geschultem Personal betreut, das sie mit dem Angebot vertraut machen, anleitet oder unterstützt. Diese verschiedenen Kreativangebote z. B. im Afrikazelt Hirse mit Steinen zermahlen oder selbst ein Urbrot am Lagerfeuer zu backen, laden zum Mitmachen und Ausprobieren ein.

Es gab auch noch den Tanz der Flammen in einem Zelt zu bestaunen und aktiv mitzumachen. Die Kinder hatten viel Freude und wurden von den Mitarbeitern gelobt wie nett und klug sie sind. Neu war für uns Erwachsene und Kinder auch im Klangraum das durchsichtige Xylofon. Es besteht aus Glasröhren und die Kinder konnten es mit feuchten Händen zum Klingen bringen. Töne machte ein Mitarbeiter sichtbar, in dem er mit einem Cellobogen über eine Metallplatte strich und Muster entstanden sind. Zum Abschluss zeigte uns ein Afrikaner aus Senegal wie man mit Trommeln kommunizieren kann.

Es war ein sehr lehrreicher und spannender Tagesausflug. Am Nachmittag stiegen wir in den Bus ein, der uns nach Marloffstein zurückfuhr. Das Erfahrungsfeld der Sinne feiert dieses Jahr seinen 20. Geburtstag.

Vielen Dank an den Förderkreis, der uns den Bus finanziert hat. (S. B-M.)

Erfahrungsfeld
"Wackelzähne" auf Erkundung des Schulweges

Auch in diesem Jahr konnten wir wieder Herrn Jürgen Zemann von der Polizei Uttenreuth in unserem Kinderhaus begrüßen. Wie jedes Jahr kam er, um mit den derzeitigen Vorschulkindern Verkehrserziehung einzuüben.

Los ging es im Gruppenraum: Woran erkennt man einen Polizisten? Natürlich wußten unsere cleveren Kids eine Antwort darauf. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde, ging es dann an die Arbeit. Im Gänsemarsch, jeder sollte für sich verantwortlich sein, machten sich 12 zukünftige Schulkinder auf den Weg.

- Wie überquere ich sicher die Straße?

- Wie verhalte ich mich bei der Fußgängerampel?

- Wo muß ich auf dem Gehsteig laufen?

Herr Zemann erklärte und zeigte es unseren Kindern sehr genau. Wir waren erstaunt wie viele Autos in dieser Zeit in Marloffstein unterwegs waren.

Zum Abschluß dieses lehrreichen Nachmittages konnten alle Wackelzähne noch den Polizeibus erforschen. Rasch füllte sich dieser mit 12 "Kindergartenpolizisten". Höhepunkt dieser Veranstaltung war dann, als Herr Zemann mit Einverständnis der Kinder noch Blaulicht und Sirene einschaltete. Rasch gingen einige Hände an die Ohren. Vielen lieben Dank an Herrn Zemann für diesen tollen Nachmittag. (C.M.)

Verkehrserziehung Verkehrserziehung Verkehrserziehung Verkehrserziehung
Gartenzwerge gestalten ein Hochbeet!

Im Rahmen eines Nachmittagsprojektes entstand die Idee, mit den Kindern ein Hochbeet in unserem Garten anzulegen.

Was braucht man dafür? Natürlich einen Rahmen aus Holz. So wie immer, wenn wir Hilfe von einem Schreiner brauchen, erklärte sich Herr Paulus -ein Kindergartenvater- bereit, dieses für uns anzufertigen.

Die Gartennaturgruppe säte am Nachmittag fleißig verschiedene Küchenkräuter aus. Diese bleiben natürlich im Haus, denn draußen ist es noch zu kalt.

Beim Naturtag im Wald, sammelten wir fleißig Blätter und Äste, die wir als Unterlage für das Hochbeet brauchen. Die Erde die wir benötigten kam aus Bubenreuth. Sie wurde von der Gärtnerei Schmidt spendiert. Gut dass es Roger Beuchert gibt, denn er holte uns die Erde ab. Nun konnte das Anlegen losgehen. Das Grundgerüst stand. Viele fleißige Hände machten sich an die Arbeit. Zuerst wurden alle Blätter und Äste hineingeschüttet. Etwas Pferdemist als Dünger durfte nicht fehlen, "Igitt" so konnte man einige Stimmen hören. Nun kam die Erde an die Reihe, emsig wie die Bienen machten sich die Kinder mit ihren Schaufeln an die Arbeit. Zum Abschluss darf natürlich die gute Komposterde nicht fehlen.

Alle freuen sich schon darauf, unsere ersten selber gesäten und gepflanzten Küchenkräuter wachsen zu sehen. Wie lecker sie wohl schmecken werden?

Den Kindern deutlich zu machen wie etwas wächst und was es dazu benötigt, ist das Ziel dieses Projektes. Auch die Verantwortung der Pflege und letztendlich das Essen des Gemüses und der Kräuter stehen im Vordergrund.

Nochmals vielen Dank an die Schreinerei M. Paulus, Gemeindearbeiter Roger Beuchert und der Gärtnerei Schmidt für die tolle Unterstützung. (C.M.)

Hochbeet Hochbeet
Wer will lustige Hasen sehn?
...Wer will lustige Hasen sehn?
Der muss auf die Wiese gehn.
Schnuppern froh im Frühlingswind,
ja, das kann ein Hasenkind.

….so heißt ein Kinder-Frühlingslied. Die "Sterne" mussten nicht auf die Wiese, sondern zu Fam. Singer gehen, um Hasen zu sehen. Schon im letzten Jahr konnten wir die beiden Hasenbays „Lilli“ und „Schnuppi“ bestaunen. Nun ein Jahr später, waren die beiden Zwergkaninchen ausgewachsen, aber noch immer sehr schön und süß anzusehen. Unsere "Sterne" hatten viel Freude dabei, die beiden Häschen zu beobachten, zu streicheln, zu füttern oder sogar in den Armen zu halten.

Bevor wir die Häschen in Natura kennen lernen durften, besuchte uns Fr. Singer (Kindergartenmama) im Morgenkreis und erzählte den Kindern viel Wissenswertes über Hasen: Was essen sie? Welche Rassen gibt es? Wie reagieren sie bei Gefahr? Welche Pflege brauchen Hasen? Wie sieht eine artgerechte Haltung aus? Unsere interessierten Kids konnten Fr. Singer viele Fragen stellen und ihr Wissen erweitern. Ein tolles Plakat – mit vielen spannenden Infos über Hasen bzw. Kaninchen – schenkte uns Frau Singer. Der Abschluss unseres „Hasenprojekts“ war ein leckeres Picknick auf der Wiese – natürlich zusammen mit den beiden Häschen „Lilli“ und „Schnuppi“.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Frau Singer für die Zeit, die sie sich für uns genommen hat, das leckere Picknick und den wunderschönen Vormittag! (K.S.)

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