Aktuelles

Besuch beim Erfahrungsfeld der Sinne

Erfahrungsfeld

Am 27. Mai 2019 war es endlich soweit... es fand der diesjährige Ausflug der Vorschulkinder zum Erfahrungsfeld der Sinne statt. Alle 12 Vorschulkids freuten sich riesig, als um 08:30 Uhr der Bus zum Kindergarten kam, um uns abzuholen. Nach kurzer Busfahrt sind wir dann in Nürnberg beim Erfahrungsfeld der Sinne angekommen. Als erstes haben wir uns mit leckerer Brotzeit gestärkt. Dann konnte es auch schon los gehen... Wir fuhren Fähre, haben Brot gebacken, sind den Barfußpfad gelaufen, lagen auf einem großen Wasserkissen, liefen durch ein großes Labyrinth und machten Klänge sicht-& spürbar.

Nachdem wir viel neues gelernt haben, gab es noch Mittagessen mit anschließendem Eis für unseren Geschmackssinn :) Um 15 Uhr ging es dann wieder mit dem Bus zurück zum Kindergarten, bei dem die Mamis und Papis schon gespannt auf uns gewartet haben.
Das war ein sehr toller Ausflug für alle Vorschulkinder und auch uns Erzieher, bei dem alle Sinne geschult wurden!

 

(Carolin Maurer)

Musik - auch mal interkulturell - fasziniert Kinder

Singen

Musik ist ein wunderbares Mittel, um Kinder in ihrer Sprachentwicklung zu fördern. Lieder schaffen ein erstes Gefühl für die Existenz und die Schönheit der eigenen oder einer anderen Sprache. Zudem ist Musik ein ideales Medium für die Annäherung an ungewohnte Sprachräume.

Wir luden syrische Eltern in unseren Morgenkreis ein und diese brachten uns Lieder und Tänze aus ihrer Heimat mit. Konzentriert und voller Freude lauschten alle Kinder den fremden Liedern, die von Familie, Tieren und Freundschaft handelten. Natürlich wollten die Kids noch Lieder aus weiteren Ländern kennenlernen. So sangen die Pfiffikusse lautstark und fröhlich im Anschluss bei „Kuckuck, Kuckuck“, „Old Mac Donald“, „Sma grodorna“ (Schwedisch) und „Frère Jaques“ mit.

Selbstverständlich wollten wir auch noch das Zählen und einzelne Wörter auf Arabisch „lernen“. Die arabischsprechenden Erwachsenen und Kinder machten es vor. Da merkte so manches Kind und mancher Erzieher, wie schwierig diese ungewohnten Laute auszusprechen sind.

In diesem Morgenkreis hatten alle viel Freude am gemeinsamen Singen und Tanzen. Wir freuen uns auf ein nächstes Mal und sind schon gespannt, welche Sprache wir dann hören!

 

(Karin Schliffka)

Ich mag die Bäume, ich mag das Eichhörnchen …

Waldtag

An drei aufeinander folgenden Tagen marschierten alle Pfiffikusse in Richtung Atzelsberg zu ihrem Waldstück.

Neben vielen sinnlichen Erfahrungen wie zum Beispiel: „Was kann ich hören? Wie riecht es im Wald? Wie hat sich der Wald verändert?“ ist zusätzlich die Motorik und Ausdauer der Waldbesucher gestärkt worden. Es wurde geklettert, gebaut, gerutscht, balanciert oder einfach nur beobachtet. Die Tierliebhaber machten sich mit der Becherlupe auf die Suche. Tatsächlich, so manches Tier wie Frösche, Krebse usw. konnte man bald begutachten. Ausgerüstet mit Matschhose und Gummistiefel machte es so manchem „Knirps“ Spaß, durch den Schlamm zu watscheln. Auch ein neues Tipi wurde errichtet und so die sozialen Kompetenzen geschult.

Strahlende und leuchtende Augen gab es dann, als das Eichhörnchen Puschi (eine Handpuppe) uns besuchte. „Tschüss, tschüss auf Wiedersehen bitte komm bald wieder“, so sang Puschi mit allen und erhielt dafür viele Küsschen von den Kindern. Auf jeden Fall kommen wir wieder, denn bald schon steht unser nächster Waldtag vor der Tür.

 

(Christa Mahr)

Forschen mit Berti

Forschen

Wer ist denn Berti? Das fragten sich einige Kinder vom Kindergarten Pfiffikuss. Frau John, Kindergartenmama und Lehrerin an der Bubenreuther Grundschule, konnte gemeinsam mit den Kindern diese Frage beantworten. Berti ist ein Forscher! Forscher haben so wie Berti große Augen, große Ohren, einen großen Kopf und struppige Haare, weil sie ganz genau hinschauen, hinhören und viel nachdenken.

Frau John arbeitet an einer vom „Haus der kleinen Forscher“ zertifizierten Schule und auch unser Kinderhaus erhielt diese Auszeichnung. Von daher kannten viele Kinder den „Forscherkreis“ mit „Forscherfragen“, im Anschluss die „Vermutungen“, das „Forschen“ und schließlich das verbalisieren der Ergebnisse.

Schon ging es los mit dem ersten Versuch: „Was passiert wenn ich einen geschlossenen Papierstern ins Wasser lege?“ Staunend beobachteten unsere Kids, wie sich die Zacken öffneten.

Beim nächsten Versuch hieß die „Forscherfrage“: „Kann Berti kleine Wattekugeln (Alukugeln, Papierkugeln) in eine Flasche pusten. Nach dem Äußern ihrer Vermutungen machten sich unsere kleinen Forscher ans Experimentieren. Am Ende erklärte ein Junge:“ In der Flasche ist schon Luft drin. Die Flasche ist schon voll, obwohl wir die Luft nicht sehen können. Drum kommt die Kugel wieder raus.“

Schließlich konnten unsere Pfiffikusse noch „Flaschentornados“ selber herstellen und damit einen Tornado erzeugen. Und wieder gab es staunende Kinderaugen und viel Spaß!

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Frau John für diesen tollen Vormittag!

 

(Karin Schliffka)

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