Aktuelles

Hilf mir, es selbst zu tun
Montessori

Nach diesem Grundsatz von Maria Montessori bieten wir Kindern schon im Krippenalter eine Umgebung, die das gemeinsame Leben und Lernen ermöglichen soll. In unserer Krippe in Marloffstein wird nicht nur gespielt, es wird vor allem gearbeitet. Ihre Aufgaben erledigen die Kinder schon im jungen Alter selbstständig, soweit sie es können. Nicht nur Maria Montessori war es wichtig, die Selbstständigkeit der Kinder zu fördern. Auch uns ist das ein großes Anliegen. Wichtig ist es, dass unsere Kinder Freude am Tun haben. Denn Selbsttätigkeit führt zur Selbstständigkeit und stärkt das Selbstwertgefühl.

Im Laufe der Zeit erstellte Maria Montessori Materialien zu verschiedenen Bereichen:

Sinnesmaterial, Sprachmaterial, Übungen des täglichen Lebens, Kosmisches Material, Übungen der Stille, Mathematisches Material. Dieses Bild zeigt, wie ein Kind schon im jungen Alter, eine Übung ausübt, die die Selbstständigkeit, Feinmotorik, Auge-Hand-Koordination und die Freude des Kindes fördert.

(Sabrina von Goetzendorf)

Große Geschenke für die Wurzelzwerge
Hochbeet

Im Mai, pünktlich zur Gartenwoche, durften die Wurzelzwerge eine tolle Spende der ortsansässigen Firma Maximilian Paulus (Innenausbau & Böden) entgegennehmen. Zwei, aus witterungsbeständiger Douglasie und massiver Eiche gefertigte , Hochbeete. Das Holz wurde vom Chef selber in einem Sägewerk bei Strullendorf ausgewählt. Diese wurden in der hauseigenen Schreinerei vom Seniorchef Klaus Paulus, der auch gleichzeitig der Opa eines Wurzelzwerges ist, gefertigt. Mit großen Augen schauten die Wurzelzwerge gespannt zu, als die beiden Hochbeete von den Mitarbeitern der Firma Paulus geliefert wurden. So große Geschenke hatten wir noch nie bekommen.

Dann waren wir selber an der Reihe. Erst wurde das Holz von den Erzieherinnen eingelassen, danach schauten die Wurzelzwerge gespannt über den Rand, um genau zu beobachten, wie eine Teichfolie im Hochbeet befestigt wurde. Einen Tag später bekamen wir eine große Lieferung Hackschnitzel, die mit großem Arbeitseinsatz von den Kindern, mit Schaufel und Schubkarre, in die Hochbeete transportiert wurde. Am meisten Spaß machte das anschließende Festtrampeln, bei dem man in das Beet hineinklettern durfte.

Jetzt brauchten wir noch eine ganze Menge Erde. Unsere Bauhofmitarbeiter Benno Eibert und Roger Borchert hatten uns ja bereits die Hackschnitzel gebracht und waren auch hier mit Rat und Tat zur Seite.

Am letzten Tag unserer Gartenwoche konnten wir dann endlich die Hochbeete mit Erdbeeren, Tomaten, Paprika, Sonnenblumen und Kräutern bepflanzen. Viele kleine stolze Gesichter präsentierten in der Abholzeit ihren Eltern die fertigen Hochbeete.

An dieser Stelle ein großes Dankeschön, an alle Beteiligten und vor allem an die Firma Paulus, die uns durch ihre Spende ermöglicht, viele neue Natur- und Gartenerfahrungen auf unserer Terrasse zu machen.

(Tanja Schmalzried-Schmidt)

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